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aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
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11. Oktober 2008
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Aufrufe: 830
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Spiegelfolie für billige thermische Solarstromgewinnung
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"SkyTrough" verspricht
einfachen Transport und Aufbau
Arvada
- Das Solarenergie-Unternehmen SkyFuel
http://www.skyfuel.com hat
den "SkyTrough" vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein
thermisches Solarenergiesystem, das als Konzentrator zur Lichtbündelung statt
der üblichen gekrümmten Glasspiegel auf eine neuartige Spiegelfolie setzt. Der
Verzicht auf Glas ist ein Faktor, warum das System laut Unternehmen sehr leicht,
gut transportabel und für einen schnellen Aufbau geeignet ist. Auch finanziell
verspricht das SkyTrough-System einen klaren Vorteil. Die parabolische
Konzentratorrinne sei um 35 Prozent billiger als bei anderen kommerziell
verfügbaren Systemen.
Der SkyTrough ist fast 115 Metern lang und rund sechs Metern hoch. Er bietet
das laut Unternehmen größte jemals gebaute parabolische Rinnenmodul. Das Design
orientiere sich an den zuvor besten Modulen, warte aber mit einigen wichtigen
Verbesserungen auf. Als wichtigste Verbesserung bezeichnet das Unternehmen die
genutzte Spiegelfolie. Dabei handelt es sich um eine stark reflektierende,
bruchsichere Silber-Polymer-Folie, die gemeinsam mit Wissenschaftlern des US
Department of Energy National Renewable Energy Laboratory
http://www.nrel.gov entwickelt
wurde. Sie wird beim SkyTrough auf dünne Aluminium-Bleche aufgebracht, um die
Spiegel-Panels zu erhalten. Die Spiegelfolie verspricht wesentliche ökonomoische
Vorteile. Zum einen käme die Herstellung der Spiegelfläche um die Hälfte
billiger, so SkyFuel. Außerdem sei die Folie sehr gut für eine Fertigung in
großem Volumen geeignet.
Dank der Folie wiegen die Spiegel deutlich weniger als herkömmliche Glasspiegel.
Das Gewicht ist auch ein Vorteil der zum SkyTrough gehörigen
Aluminium-Rahmenkonstruktion. Sie ist laut SkyFuel rund 30 Prozent leichter als
bei bisherigen Systemen. Die Rahmenkonstruktion besteht aus einer reduzierten
Zahl an Teilen und kann dem Unternehmen zufolge ohne zu schweißen und somit
besonders schnell vor Ort aufgebaut werden. Auch sei das System relativ leicht
an seinen Bestimmungsort zu verfrachten. Die aufbaubereiten Komponenten für
einen 115-Meter-SkyThrough passen SkyFuel zufolge einfach auf einen Tieflader.
Bei der mit dem SkyTrough realisierten Art des thermischen Solarkraftwerks wird
das von der Parabolrinnen gebündelte Sonnenlicht genutzt, um eine Flüssigkeit zu
verdampfen. Der Dampf betreibt dann den eigentlichen Stromgenerator. SkyFuel
zufolge soll der SkyThrough in einer Reihe großer Kraftwerke im Südwesten der
Vereinigten Staaten zum Einsatz kommen. (pressetext.austria)
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