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7. Juli 2008
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Aufrufe: 4039
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Gummischlauch erzeugt billige Energie aus Meereswellen
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Widerstandsfähigkeit muss erst \\r\\ngetestet werden \\r\\n \\r\\n Berlin - Britische Wissenschaftler haben einen \\r\\nkostengünstigen Weg gefunden, um Strom aus dem Meer zu gewinnen. Kernstück ist \\r\\ndabei ein wassergefüllter, geschlossener Gummischlauch. Die sogenannte Anakonda \\r\\nist bisherigen Versuchen der Stromgewinnung aus Meereswellen vor allem preislich \\r\\nüberlegen. Frühere Varianten waren meist aus Metall und daher in Herstellung und \\r\\nWartung kostspieliger als die Gummi-Anakonda. Die Erfindung befindet sich noch \\r\\nim Anfangsstadium und muss erst weiteren Tests unterzogen werden, bevor sie in \\r\\nder Praxis eingesetzt werden kann, berichtet die Zeitung "Die Welt". \\r\\n \\r\\nMit einem Ende ist der wassergefüllte Gummischlauch fest über der \\r\\nMeeresoberfläche verankert, das andere tritt den ankommenden Wellen entgegen. Im \\r\\noberen Ende der Anakonda drückt die Welle das Wasser innerhalb des Schlauchs \\r\\nzusammen. Die dabei verursachte Stauchung wandert im Schlauch nach unten, \\r\\nwährend die verursachende Welle mehr und mehr gegen den Schlauch drückt und so \\r\\ndie Stauchung weiter verstärkt. Der entstehende Druck innerhalb des Schlauchs \\r\\ntreibt eine Turbine an, die in Bodennähe montiert ist. Durch ein Kabel wird die \\r\\ngewonnene Energie dann in das Stromnetz an der Küste eingespeist. \\r\\n \\r\\nDie Erfinder des Gummischlauchs, Francis Farley, Experimentalphysiker, und Rod \\r\\nRainey von Atkins Oil and Gas arbeiten nun mit der Universität von Southampton \\r\\nzusammen. Sie wollen ein Programm entwickeln, das die Leistungs- und \\r\\nWiderstandsfähigkeit der Anakonda genau überprüft. Bisher wurden die \\r\\nGummischläuche lediglich einfachen Laborwellen ausgesetzt. Nun soll getestet \\r\\nwerden, ob Schläuche mit Durchmessern von 0,25 und 0,5 Metern starken Wellen \\r\\nstandhalten. Auch die Höhe des möglichen Ertrages muss noch geklärt werden. \\r\\nFinanziert wird das Projekt zur sauberen Energiegewinnung vom britischen \\r\\nEngineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC)\\r\\nhttp://www.epsrc.ac.uk/. (pressetext.deutschland)
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