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aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
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18. Juli 2008
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Aufrufe: 674
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Photovoltaik: Österreicher stürmen Förderaktion
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2.400 Anträge am ersten Tag -
Fördermittel um das Dreifache überschritten
Wien - Seit heute, Freitag, Mittag sind bereits mehr als
2.400 Förderanträge im Rahmen der Förderaktion Photovoltaik des Klima- und
Energiefonds
http://www.klimafonds.gv.at der Bundesregierung eingereicht worden. "Damit
wurde die Gesamtsumme der zur Verfügung stehenden Fördermittel - insgesamt acht
Mio. Euro - bereits um 300 Prozent überschritten", so Eveline Steinberger,
Geschäftsführerin vom Klima- und Energiefonds.
"Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens bearbeitet", so
Steinberger, die betont, dass es auch in den kommenden zwei Jahren eine solche
Förderaktion geben werde. Über den regen Zulauf zeigt sich die Geschäftsführerin
selbst überrascht und verweist auf das große Potenzial der Photovoltaik. "Eine
solche Förderung wie auch die Tätigkeit des Klimafonds muss als Anschubfunktion
verstanden werden, der in Zukunft zu einer deutlichen Preisreduktion solcher
Anlagen führen soll." Steinberger geht davon aus, dass Photovoltaik bald eine
solche Marktfähigkeit besitzen werde, dass sie auch ohne Förderung auskommen
werde. Große Hoffnungen setze man auf neue Technologien wie etwa die
Dünnschichttechnik sowie einer besseren Licht-Fokussierung.
In der Föderaktion werden Photovoltaik-Anlagen bis maximal fünf Kilowatt pro
Anlage im Netzparallelbetrieb für die Versorgung von privaten Wohnflächen
gefördert. Erzielte Überschüsse müssen ins Versorgungsnetz eingespeist werden.
Für den eingespeisten Solarstrom darf keine Ökostrom-Tarifförderung in Anspruch
genommen werden. "Der Zuschuss beträgt 2.800 Euro pro installiertem Kilowatt
Spitzenleistung bzw. 3.500 Euro pro installiertem Kilowatt Spitzenleistung für
gebäudeintegrierte Module", erklärt die Geschäftsführerin. Der maximale Zuschuss
betrage für Dachsysteme maximal 14.000 Euro, für gebäudeintegrierte Module
maximal 17.500 Euro. Die Kosten für eine Photovoltaikanlage beziffert die
Expertin pro Kilowatt Peak zwischen 6.000 und 6.500 Euro. "Das Fördervolumen
beträgt damit zwischen 45 und 55 Prozent der Anschaffungskosten. Damit wurde das
Zuschussvolumen in guter Relation zum derzeitigen Marktsystem gestellt", so
Steinberger. "Unser Vorhaben ist es den Anteil Erneuerbarer Energien im gesamten
Stromnetz deutlich zu erhöhen und die Technologien zur Herstellung von
nachhaltig produziertem Strom leistbarer zu machen", erklärt die Expertin
abschließend.
Erfreut über den enormen Ansturm ist auch der Präsident des Verbands
Photovoltaic Austria
http://www.pvaustria.at, Hans Kronberger. "Die niedrige Dotierung ist eine
unglückliche Fehlentscheidung", so der Experte. "Immer,
wenn Menschen erkennen, dass wesentliche Punkte der Energiegewinnung auch in
ihrer eigenen Hand liegen, ist das Interesse daran immens", stellt Kronberger
fest. "Es geht jetzt darum, sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des
Klimafonds an einen Tisch zu setzen und das weitere Vorgehen zu beratschlagen."
Seitens des Verbands Photovoltaic Austria sei man bereits im Vorfeld mit
Interessentenanfragen überrollt worden. (pressetext.austria)
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