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18. Juni 2008

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Aus für Glühbirnen in Europa

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EU plant Verkaufsverbot ab \\r\\n2009 als Klimaschutzmaßnahme
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\\r\\nBrüssel - Die klassische Glühbirne hat ausgedient. \\r\\nNachdem zuletzt bereits Neuseeland ein Verkaufsverbot angekündigt hatte, will \\r\\ndie Europäische Union nachziehen und den Vertrieb herkömmlicher Glühbirnen ab \\r\\n2009 schrittweise verbieten. In Australien wurde die Verwendung der Glühbirne \\r\\nzur Lichterzeugung schon vor rund einem Jahr untersagt. Das Aus für die \\r\\nGlühlampe soll nun auch in Europa zu Klimaschutz und Energiesparsamkeit \\r\\nbeitragen. Ein Plan der Europäischen Kommission sieht vor, die klassische \\r\\nGlühbirne flächendeckend zu verdrängen, berichtet die Rheinische Post (RP). \\r\\nIndem künftig ausschließlich moderne Energiesparlampen verfügbar gemacht werden, \\r\\nsoll in europäischen Haushalten tonnenweise CO2 gespart werden. "Die Anschaffung \\r\\nvon Energiesparlampen hat sich für die Verbraucher schon immer rentiert. Dadurch \\r\\nkann gleichzeitig Geld gespart und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet \\r\\nwerden", meint Juliane Braun, Leiterin Corporate Communications beim \\r\\nGlühlampen-Hersteller Osram.
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\\r\\nKlassische Glühbirnen nutzen nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie \\r\\nzur Lichterzeugung, während der Rest als Wärme verloren geht. Mit dieser \\r\\nEnergieverschwendung soll ab dem Frühjahr 2009 Schluss sein. "Mitte des \\r\\nkommenden Jahrzehnts wird die Glühlampe in Europa verschwunden sein", \\r\\nprognostiziert Jürgen Waldorf, Experte des Zentralverbandes Elektroindustrie. \\r\\nAllerdings sei vor Engpässen gewarnt, sollte der EU-Plan kürzere \\r\\nÜbergangsfristen als 2015 vorsehen. Pro Jahr verschlingt die Lichtversorgung \\r\\neuropäischer Haushalte rund zwei Mrd. Glühlampen. Als Teil des Klimaschutzpakets \\r\\nder EU soll das Glühlampenverbot dazu beitragen, die europäische \\r\\nEnergieeffizienz bis 2020 um 20 Prozent zu steigern. Allein in Deutschland wird \\r\\nmit einer Kohlendioxid-Reduktion von 4,5 Mio. Tonnen gerechnet (Europa: 23 Mio. \\r\\nTonnen).
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\\r\\nDie sogenannten Kompaktleuchtstofflampen weisen gegenüber Glühbirnen den Vorteil \\r\\nauf, im Verhältnis zur Energiezufuhr eine höhere Lichtausbeute zu haben. Darüber \\r\\nhinaus verfügen sie über eine bedeutend höhere Lebensdauer. Angaben der \\r\\nEuropäischen Kommission zufolge dürfen die Verbraucher in Europa von \\r\\nEinsparungen in Höhe von fünf bis acht Mrd. Euro ausgehen. "Auch für uns als \\r\\nHersteller tragen innovative Produkte stärker zum Profit bei als veraltete", so \\r\\nBraun. Der Stromverbrauch in Deutschland soll um bis zu 7,5 \\r\\nMrd. Kilowattstunden sinken. Vonseiten der deutschen Regierung, die das \\r\\nGlühbirnenverbot selbst im Koalitionsvertrag verankert hat, wird der geplante \\r\\nAusstieg begrüßt. Verbraucherschützer sprechen sich zwar für das Vorhaben aus, \\r\\nkritisieren jedoch den "unnötigen Protektionismus" der EU, so die RP. \\r\\nEnergiesparlampen aus China seien seit 2001 mit Zöllen von bis zu 66 Prozent \\r\\nbelegt, was den Europäern jährlich Mehrkosten von 100 Mio. Euro beschere. (pressetext.deutschland)


 

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