|
|
Home
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Lexikon
Links
Services
Forum
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
16. Juni 2008
|
Aufrufe: 859
|
|
|
|
Tarnkappen für Schallwellen werden Realität
|
|
|
[Home]
--> [News-Archiv]
|
|
|
Schutz vor Sonar oder
Umgebungslärm möglich
Valencia - Ein Forscherteam vom Department of
Electronics Engineering der Polytechnischen Universität Valencia
http://www.upv.es hat gezeigt,
wie eine Tarnkappe gegen Schallwellen verwirklicht werden kann. Damit könnten
Kriegsschiffe gegen eine Ortung durch Sonar geschützt werden, doch auch ein
Einsatz zum Lärmschutz wäre möglich. Basis dafür sind sogenannte sonische
Kristalle mit ungewöhnlichen akustischen Eigenschaften. In Simulationen hat das
Team um José Sánchez-Dehesa gezeigt, dass mithilfe des vorgeschlagenen Materials
ein Objekt effizient gegen Schall abgeschirmt werden könnte. "Diese Arbeit ist
sehr aufregend, da sie zeigt, dass eine akustische Tarnkappe auf eine Art
verwirklicht werden kann, die erfreulich einfach erscheint", kommentiert Steven
Cummer von der amerikanischen Duke University
http://www.duke.edu. Er hatte die theoretische Grundlage für die Arbeit der spanischen
Forscher gelegt.
Die sonischen Kristalle werden aus Zylindern zweier verschiedener Materialien
derart zusammengesetzt, dass eine bestimmte, ungleichmäßige Ausbreitung von
Schallwellen im Komposit erreicht wird. Dadurch kann das künstlich gefertigte,
sogenannte Metamaterial genutzt werden, um Schall um ein Objekt herumzuleiten
und es damit zu tarnen oder abzuschirmen. "Ein solches Kompositmaterial ist
einer der wenigen, wenn nicht der einzig dafür mögliche Zugang", glaubt Cummer,
dem der Ansatz der Spanier praktikabel erscheint. In Simulationen haben die
spanischen Forscher gezeigt, dass ihr Material Objekte gut gegen Schall
abschirmen kann. 200 Lagen des Materials würden einen optimalen Schallschutz
bieten, so das Ergebnis. "Wir hoffen, dass diese Arbeit zu experimenteller
Forschung führt, in der die Leistungsfähigkeit des Materials demonstriert wird",
meint Sánchez-Dehesa. Dabei vertritt sein Team die Ansicht, dass mit besserer
Fertigungstechnologie auch dünnere Materialien möglich sind.
Eines der ersten Einsatzgebiete für akustische Tarnkappen wären vermutlich
Kriegsschiffe, die dadurch vor einer Ortung mittels Sonar geschützt werden
könnten. Doch auch diverse zivile Anwendungen sind denkbar, etwa zur Optimierung
der akustischen Eigenschaften von Konzertsälen oder auch, um Wohnräume vor
Umgebungslärm zu schützen. Allerdings steht die Forschung nach geeigneten
Materialien noch am Anfang, betont Cummer. Die Arbeit der spanischen Forscher
auf diesem Gebiet wird im aktuellen New Journal of Physics
http://www.njp.org vorgestellt. (pressetext.austria)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2010 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|