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5. November 2007
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Aufrufe: 4044
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Zwiebel können das Risiko einer Herzerkrankung verhindern
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Flavonoide sind auch in Tee,
Äpfeln und Rotwein enthalten
Norwich - Eine Ernährung, die reich an Flavonoiden ist,
kann bei ersten Anzeichen einer Herzerkrankung gegensteuern. Wissenschaftler des
Institute of Food Research
http://www.ifr.ac.uk haben sich auf Quercetin konzentriert, das in Tee,
Zwiebeln, Äpfeln und Rotwein enthalten ist. Die Studie zum Thema Atherosklerose
untersuchte die Auswirkungen nachdem das Quercetin vom Körper abgebaut wurde. Es
konnte ein positiver Einfluss auf chronische Entzündungen nachgewiesen werden,
die zu einer Verdickung der Arterien führen können.
Frühere Studien haben gezeigt, dass Quercetin sehr rasch durch den Darm und
die Leber abgebaut wird. Im Blut selbst ist es normalerweise nicht nachweisbar.
Daher analysierten die Forscher die Bestandteile, die in die Blutbahn gelangen,
nachdem das Quercetin aufgenommen und abgebaut wurde. Die Bestandteile wurden in
Konzentrationen eingesetzt, die in etwa jenen entsprechen, die nach der
Verdauung entstehen. Behandelt wurden Zellen, die von der Innenseite von
Blutgefäßen stammten. Der leitende Wissenschaftler Paul Kroon erklärte, dass
jene Bestandteile überprüft worden seien, die im Blut nachgewiesen werden
können. Genau diese Bestandteile seien es, die mit dem menschlichen Gewebe in
Berührung kommen und daher eine Wirkung auf die Gesundheit der Arterien haben
können. "Die Wirkung ist subtiler als bei Experimenten, die die Grundkomponente
nutzen. Die Stoffwechselprodukte haben immer noch eine Wirkung auf die
Blutgefäße."
Die Studie ergab, dass im Falle eines entzündlichen Vorganges eine niedrigere
Dosis der Bestandteile, die in etwa 100 bis 200 Gramm Zwiebeln entspricht, eine
größere Wirkung hat. Die Ernährungswissenschaftlerin Bridget Aisbitt von der
British Nutrition Foundation
http://www.nutrition.org.uk betonte, dass Entzündungen eine wichtige Rolle
bei der Verengung der Arterien spielen, die ihrerseits zu einem Herzanfall oder
einem Schlaganfall führen können. "Diese Studie liefert eine Erklärung dafür,
warum eine Ernährung, die reich an Früchten und Gemüse ist, das Risiko einer
Erkrankung zu verringern scheint." Laut BBC werden in Großbritannien nur zwei
Portionen Obst und Gemüse pro Tag gegessen. Daher sollte man laut Aisbitt darauf
achten, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. (pte.at)
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