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17. September 2007
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Aufrufe: 4047
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EU-Agentur vergleicht WLAN-Strahlung mit Asbest
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EEA fordert Maßnahmen gegen
elektromagnetische Strahlung
London - Die Europäische Umweltagentur (EEA)
http://www.eea.europa.eu
warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich
vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch
WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese
Strahlung könnte eine Krise auslösen, wie jene, die durch die Entdeckung der
Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin, entstand. Der Bericht
wurde von der sogenannten BioInitiative Working Group erstellt, die sich aus
renommierten Wissenschaftlern, sowie Gesundheits- und Policy-Experten
zusammensetzt, berichtet die Zeitung The Independent.
Die BioInitiative Working Group hat festgestellt, dass die
Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung viel zu nachlässig
seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht
ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs
auslöst. "Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der
Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den
Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen
wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen", erklärt Jacqueline
McGlade, Executive Director der EEA.
Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen
hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die
deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und
Mobiltelefone zu nutzen. Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer
Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder,
sodass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt
dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der
wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche
Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen
Ausmaßes zu verhindern. (pte.at)
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