|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
21. November 2011
|
Aufrufe: 4048
|
|
|
|
Ostdeutschland läutet Energiewende ein
|
|
|
[Home]
--> [News-Archiv]
|
|
|
Gute Voraussetzungen für Windenergie, Biogas und Solarstrom
Berlin
- Ostdeutschland könnte die Geburtsstätte der Energiewende sein, vermutet der
Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung
http://ostdeutschlandforschung.net und der Bereich Klima und Energie des
Zentrums Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität (TU) Berlin
http://tu-berlin.de . Der
Osten überwindet möglicherweise Entwicklungsblockaden, die aus dem Modell
"Nachbau West" erwachsen sind, so die Einschätzung. Diese These haben die
Forscher im Rahmen des kürzlich veröffentlichten Sammelbandes "Neue Energie im
Osten - Gestaltung des Umbruchs. Perspektiven für eine zukunftsfähige
sozial-ökologische Energiewende" entwickelt.
Politischer Wille gefragt
"Man braucht die große Politik und die Wirschaft, um einen Initialschwung zu
schaffen - man braucht auch Menschen, die daran glauben", sagt
TU-Klimaforscherin Dorothee Keppler. Die Voraussetzungen in den neuen
Bundesländern seien bereits sehr gut. Für diie Erzeugung von Windenergie, Biogas
oder eine konkurrenzfähige Photovoltaik- oder Windanlagen-Industrie gibt es
geeignete Flächen. Aufgrund der Fördermöglichkeiten vom Staat habe die Industrie
gute Startbedingungen.
Brandenburg wurde bereits zum Spitzenreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien
gekürt. In Mecklenburg-Vorpommern wurde in den Koalitionsverhandlungen die
Stärkung der erneuerbare-Energien-Wirtschaft beschlossen. "Ostdeutschland kann
bei der erneuerbaren Energieproduktion, bei der Technologie, beim Aufbau von
Wertschöpfungsketten, aber gerade auch bei Beteiligungsmodellen zum Vorreiter
werden. Dafür braucht es aber eine starke politische Initiative auf kommunaler
und Länderebene", so Buch-Mitherausgeber Benjamin Nölting.
Qualifizierte Fachkräfte wichtig
In den Analysen wird deutlich, dass eine Energiewende mehr als der Austausch von
Energieträgern und Technologien ist. Es handelt sich um einen tiefgreifenden
ökonomischen, politischen und sozialen Prozess. Daher sei die Teilhabe der
Bevölkerung an den politischen Strategien entscheidend dafür, wie die
Energiewende aussehen wird. "Wir bieten keine Patentlösung", sagt Keppler. So
birgt das Hoffen auf Investoren von außen immer die Gefahr, dass die Gewinne in
den Westen abfließen und der Osten keine wirtschaftlichen oder sozialen Vorteile
hat.
Zudem ist der Osten ein Opfer des demografischen Wandels und der Urbanisierung.
Gerade junge, qualifizierte Menschen aus Ostdeutschland gehen in den Westen oder
zumindest nach Berlin. Die Fachkräfte, die in der neuen Energiewirtschaft
gebraucht werden, sind ohnehin nicht im Osten - die müssten aus dem Ausland
kommen. Nur leidet Ostdeutschland immer noch an seinem schlechten Ruf. "Das ist
das Henne-Ei-Problem, man braucht erst die Menschen, dass es attraktiv wird",
sagt Keppler. (pressetext.redaktion)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|