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aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
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14. September 2011
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Aufrufe: 4047
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100 Prozent saubere Energie bis 2050 möglich
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Unternehmen müssen Risikokapital bereitstellen und mehr investieren
Wien/Berlin
- Erneuerbare Energie ist im Überfluss vorhanden. Allein durch strenge
Nachhaltigkeitskriterien und die Anwendung bereits vorhandener Technologien kann
annähernd der komplette globale Energiebedarf bis 2050 aus erneuerbaren Quellen
stammen. Dies zeigt eine Studie des WWF
http://wwf.panda.org und des
internationalen Energieberatungsunternehmens Ecofys
http://ecofys.de , die im Rahmen
einer Veranstaltung der Allianz Gruppe in Österreich präsentiert wurde.
Optimismus trotz steigender Bevölkerungszahl
Die Studie basiert auf einem entwickelten Szenario, das die technischen,
sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen aller Energieträger, aller Regionen
und aller Sektoren des weltweiten Energiesystems untersucht hat. Das Szenario
besagt, dass die Energienachfrage durch konsequente Effizienzmaßnahmen bis 2050
um 15 Prozent sinken kann, obwohl die globale Bevölkerungszahl auf neun Mrd.
steigt.
"Es gibt genug gute Gründe für diese optimistische Einschätzung: Steigende
Preise für fossile Brennstoffe, das zunehmende Bekenntnis zu Umwelt- und
Klimaschutz und nicht zuletzt die politischen Rahmenbedingungen schaffen ein
positives Umfeld für erneuerbare Energien", so Daniel Kluge, Referent für Medien
und Politik beim Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
http://www.bee-ev.de .
Unternehmen sind gefordert
Eine zentrale Rolle in diesen Entwicklungen spielen laut der Studie die
Unternehmen: Entscheidend für den Erfolg sind eine Entwicklung hin zu einem
weltweit nachhaltigen Lebensstil und die Bereitschaft für eine umfassende
Vorfinanzierung. "Die Wirtschaft ist gefordert, durch die Bereitstellung von
Risikokapital, die Investition in Forschung und Entwicklung sowie in
klimaneutrale Produkte, "grüne" Märkte zu kreieren", sagt
WWF-Energiepolitikexperte Stephan Singer.
"Unterstützend wirkt, dass neben Ländern und Unternehmen andere Akteure mit ins
Spiel kommen. So entdecken Städte und Kommunen die zunehmende Bedeutung und
setzen verstärkt auf erneuerbare Energien", ergänzt Kluge. Die hohe regionale
Wertschöpfung werde zunehmend erkannt.
Freilich gibt es auch eine negative Seite: Viele deutsche und US-amerikanische
Unternehmen machen aufgrund der starken Konkurrenz aus Asien besonders im
Bereich der Solarenergie Millionenverluste. "Hier entsteht ein zwiespältiges
Bild. China hat im Vergleich zu Deutschland beispielsweise ganz andere
Kapitalmarktbedingungen. Insofern ist das ein unfairer Wettbewerb. Global
gesehen stellt der Preisdruck jedoch einen beschleunigenden Faktor zugunsten der
erneuerbaren Energien dar", sagt Kluge.
Vier Bio. Euro Ersparnis
Die Wege zum sauberen Energiesystem liegen vor allem in moderner und innovativer
Technik, den enormen Einsparungsmöglichkeiten bei Gebäuden, im Verkehr und der
Industrie, in Energieeffizienz und in intelligent konzipierten Stromnetzen.
Erneuerbare, saubere Energien und Kreislaufwirtschaftsprozesse wie Recycling
sind weitere tragende Elemente.
Ein nachhaltiges Energiesystem spart laut Studie vier Bio. Euro pro Jahr. Hürden
für höhere Investitionen in erneuerbare Energien sind vor allem der hohe
Investitionsaufwand und noch immer hohe Subventionen für fossile Energieträger. (pressetext.redaktion)
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