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13. September 2011

Aufrufe: 4065

Photovoltaikzelle liefert Strom aus Blaubeeren

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Energie auch im Dunkeln - 70 Prozent weniger Produktionskosten
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\r\nTurin  \r\n- Das vor fünf Jahren aus der Universit? di Torino hervorgegangene Start-up \r\nCyanine http://cyanine.com mit \r\nSitz im Turiner Vorort Settimo Torinese hat eine mit organischem Material \r\nfunktionierende Photovoltaikzelle entwickelt. Sie besteht aus einer \r\nnanoskopischen Mischung aus Titandioxid und Blaubeerenextrakt, die zwischen zwei \r\nLeiterplatten aus Glas verteilt und versiegelt wird.
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\r\nKonkurrent Siliziumtechnik
\r\n"Die Energieausbeute beträgt bei vollem Sonnenschein 40 Watt pro Quadratmeter", \r\nbestätigt Forschungsleiter Giusepppe Caputo. Dem Experten nach kommt sie damit \r\nzwar nur auf die Hälfte der Leistung, wie sie im Durchschnitt bei den derzeit im \r\nHandel erhältlichen Siliziumzellen üblich ist. Dies ist laut Caputo jedoch mit \r\neinem markanten Unterschied verbunden: "Selbst bei bedecktem Himmel oder \r\ndiffusem Licht liegen wir immer noch bei 25 Watt pro Quadratmeter."
\r\nBesonders von Vorteil ist die Tatsache, dass die Photovoltaikzelle aus \r\nBlaubeeren auch bei künstlichem Licht und somit auch im Hausinneren \r\nfunktioniert. Deshalb ist auch eine Anbringung an Fensterscheiben, Deckenlampen \r\nund Haushaltsgeräten möglich. In einer Wohnung könnten auf diese Weise bis ein \r\nDrittel der Stromkosten gedeckt werden. "Hinzukommen die gegenüber der \r\nSiliziumtechnik um 70 Prozent niedrigeren Produktionskosten und so gut wie keine \r\nKosten bei der Entsorgung ausgedienter Panele", erläutert der Ingenieur.
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\r\nTechnologie erst 2013 im Handel
\r\nWertvolle Unterstützung gefunden hat Cyanine in der Gemeindeverwaltung von \r\nSettimo Torinese. Diese will die Anbringung der Panele auf öffentlichen Gebäuden \r\nvorantreiben. In das Projekt investieren will auch die auf erneuerbare Energien \r\nspezialisierte und an der Mailänder Börse notierte Kinexia SpA\r\nhttp://www.kinexia.it . Die Verwendung von Kunststoff anstelle von Glas als Trägerunterlage wird derzeit entwickelt. In den Handel gebracht werden soll die bisher als Prototyp existierende organische Photovoltaikzelle in zwei Jahren. Bis dahin wollen die Firmenbetreiber ein Netzwerk aufbauen, das eine industrielle Fertigung sicherstellt. (pressetext.redaktion)


 

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