|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
Modifizierte Verfahren können Treibstoff liefern \r\n \r\n Houston \r\n- Forscher an der US-amerikanischen Rice Universität\r\nhttp://www.rice.edu haben eine \r\nMöglichkeit gefunden, den Alkohol Butanol preisgünstig herzustellen. Die \r\nErgebnisse wurden in "Nature" publiziert. Modifizierte E.-coli-Bakterien können \r\nZucker zehn Mal schneller in Butanol umwandeln als bisher verwendete Organismen. \r\nButanol enthält mehr Energie pro Volumenseinheit als Ethanol und könnte somit in \r\nZukunft als effizienter Treibstoff dienen. \r\n \r\nGroße Zukunft \r\nUm die Bakterien zur Alkoholproduktion zu bewegen, haben die Forscher einen \r\nTrick angewendet. Sie haben einen Stoffwechselprozess der E.-coli-Keime \r\numgedreht. Statt Fettsäuren zur Energiegewinnung zu zerlegen bauen die Bakterien \r\njetzt Kohlenwasserstoffe. Um das gewünschte Resultat zu erzielen, mussten die \r\nForscher etwa ein Dutzend Gene modifizieren. Mit dieser Methode können neben \r\nButanol auch noch viele weitere Kohlenwasserstoffe synthetisiert werden. \r\nAußerdem findet der Prozess, den die Forscher manipuliert haben, nicht nur in \r\nE.-coli-Bakterien statt. Andere Organismen können das Verfahren noch billiger \r\nund effizienter machen. \r\nAlkohol ist eine Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen, meint Christoph \r\nKutschera von der TU Graz \r\nhttp://www.tugraz.at . "Alkohol kann mit recht geringen Modifikationen an \r\nbestehenden Verbrennungsmotoren als Treibstoff eingesetzt werden. In den USA \r\nwird im Rennsport schon heute teilweise Ethanol eingesetzt", so Kutschera. \r\nBisherige Prozesse zur Herstellung von Butanol haben nur geringe Mengen des \r\nwertvollen Alkohols geliefert. Die genetisch modifizierten E.-coli-Bakterien \r\narbeiten schneller und produzieren zehn Mal so viel Butanol aus der selben Menge \r\nZucker. \r\n \r\nLebensmittel gegen Sprit \r\nDie Optimierung lindert auch eines der großen Probleme, an denen dieser und \r\nähnliche Prozesse leiden. "Die Kraftstofferzeugung steht momentan in direkter \r\nKonkurrenz zur Lebensmittelindustrie, da Zuckerrohr, Mais und ähnliche Pflanzen \r\nals Ausgangsprodukt dienen. Auch der Verbrauch von Wasser ist enorm", erklärt \r\nKutschera. Vor allem die Abkehr von Lebensmitteln als Grundstoff ist ein Ziel \r\nder Forscher, doch die Herausforderungen sind groß. "Alternativen wie Holzfasern \r\noder Maisstroh müssen den Bakterien in aufwändigen Verfahren zugänglich gemacht \r\nwerden. Das braucht enorm viel Wasser und Energie, was die Gesamtenergiebilanz \r\nsehr ungünstig macht", sagt Kutschera. \r\nDie Forschung auf diesem Gebiet ist in vollem Gange. In den USA gibt es schon \r\neinige Start-ups, die konkurrenzfähiges Bio-Butanol herstellen wollen. Sie \r\narbeiten neben E.-coli-Bakterien auch mit Hefen, um den Alkohol herzustellen. \r\nMit zunehmend optimierten Produktionsprozessen werden Alkohole als Energieträger \r\nattraktiver. "Am Ende muss ein leistbares Produkt stehen, das bei der \r\nHerstellung weniger Energie verbraucht. Dann haben Bio-Sprit, aber auch \r\nBio-Kunststoffe eine Zukunft", so Kutschera. (pressetext.redaktion)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|