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30. Dezember 2010
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Aufrufe: 4098
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Kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen
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Neues Forschungsprojekt setzt auf Induktion
Weil am Rhein - Das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat ein Forschungsprojekt zum induktiven
Laden von Elektrofahrzeugen auf den Weg gebracht. Projektpartner sind die
Daimler AG
http://www.daimler.com/dccom_de und das Technologie-Unternehmen
Conductix-Wampfler AG
http://www.conductix.de. Im Rahmen des Förderprojekts werden die technische
Realisierbarkeit eines komfortablen Ladesystems mit hohem Wirkungsgrad und die
Potenziale des kabellosen Ladens für automobile Anwendungen erforscht.
Die bislang gebauten Elektrofahrzeuge, die heute als Prototypen oder in
Testflotten erprobt werden, werden zumeist an privaten oder öffentlichen
Ladestationen nachgeladen. Der Fahrer muss dabei sein Fahrzeug mit einem Kabel
an die Stromquelle anschließen, was durchaus eine Angriffsfläche für Vandalismus
bietet. Zudem muss das Kabel jedes Mal im Fahrzeug verstaut werden.
Schutz vor Vandalismus
Beim kontaktlosen, induktiven Laden verläuft das Aufladen der Batterie dagegen
einfacher. Der Ladevorgang startet automatisch, sobald das für das induktive
Laden ausgerüstete Fahrzeug auf einem entsprechenden Ladepunkt abgestellt wird.
Diese induktiven Ladepunkte lassen sich völlig unsichtbar im öffentlichen Raum
wie z. B. in Parkhäusern und Parkflächen integrieren. Eine Realisierung für
Privathaushalte sei ebenfalls möglich.
Das Laden erfordert keinerlei Bedienung durch den Fahrer. Die Elektronik der
Bodenspule erkennt die korrekte Position des Fahrzeugs automatisch und tauscht
über eine Nahfeldkommunikation alle für den Ladevorgang notwendigen
Informationen mit dem Fahrzeug aus. Die Energieübertragung soll induktiv über
den Luftspalt zwischen der fest installierten Bodenspule und der Spule im
Fahrzeugunterboden ähnlich wie bei einem Transformator erfolgen. (pressetext.redaktion)
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