|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
4. Dezember 2010
|
Aufrufe: 4055
|
|
|
|
Umweltfreundliches Wasserenergiesystem stösst weltweit auf grosses Interesse
|
|
|
[Home]
--> [News-Archiv]
|
|
|
Erstes Wasserwirbelkraftwerk heisst Dr. Bertrand Piccard
Schöftland
- Die Taufe des 1. Pilot-Wasserwirbelkraftwerks der Schweiz durch Dr. Bertrand
Piccard am 25. September 2010 hat weit über die Landesgrenzen für Aufsehen
gesorgt. Knapp 100 Medienartikel sind im Vorfeld und in den Tagen nach der Taufe
über das Kraftwerk mit dem Namen des Schweizer Pioniers und Abenteurers
erschienen. "Seit der Taufe haben wir damit das erste Wasserwirbelkraftwerk mit
einem Doktor-Titel", so Daniel Styger von der Genossenschaft
Wasserwirbelkraftwerke Schweiz (GWWK)
http://www.gwwk.ch. 190 Gäste
wohnten dem Taufakt bei. Dem anschließenden Vortrag von Dr. Bertrand Piccard in
der 3-Fach-Halle folgten rund 780 interessierte Besucher.
Weltweites Potenzial
Das Wasserwirbelkraftwerk produziert bereits seit November 2009 Strom im
Einklang mit der Natur. Je nach Wassermenge werden 10 bis 15 kW elektrische
Leistung produziert. Dies entspricht einer Jahresnaturstromproduktion von ca.
80'000 bis 130'000 kWh und deckt den Strombedarf von 20 bis 25 Schweizer
Haushalten ab. Das umweltfreundliche Wasserenergiesystem stößt aber nicht nur in
der Schweiz auf großes Interesse. "Anfragen gibt es aus ganz Europa und sogar
aus Ecuador, Kenia und Thailand", betont Styger. Es wurden bereits drei
internationale Zusammenarbeitsvereinbarungen abgeschlossen.
Mit der Inbetriebnahme der neuen 1:8-Forschungsanlage mit Büroräumen im
Technopark Windisch im Januar 2011 steht eine weitere Erforschung der
technischen Feinheiten der Wasserwirbeltechnologie an. "Diese Erkenntnisse
fliessen natürlich sofort auch in im Bau befindliche Kraftwerke ein", erklärt
Styger. Bereits jetzt besteht einer der Hauptvorteile der Wasserwirbelkraftwerke
in der Integrierbarkeit in die Fluss-Revitalisierung und -Renaturierung. Darüber
hinaus kann durch die spezielle Bauart auch die gefahrlose Passierbarkeit für
Fische und Kleinlebewesen in beide Richtungen sichergestellt werden.
Förderung der Fluss-Revitalisierung und Renaturierung
Für die nahe Zukunft sieht die GWWK vor allem auch in der Schweiz gute
Wachstumsperspektiven. Ab 2011 wird dort per Gesetz die Revitalisierung und
Renaturierung der Gewässer gefördert. "Das stimmt zu 100 Prozent mit unseren
Visionen überein, denn wir bauen unsere Wasserwirbelkraftwerke nur dort, wo auch
die Flussläufe renaturiert und revitalisiert werden müssen", so Styger. Durch
den gleichzeitigen Bau eines naturnahen Wasserwirbelkraftwerks können die
Kantone und Gemeinden - und damit der Steuerzahler - bei der anstehenden
Revitalisierung und Renaturierung massiv Kosten sparen. Denn durch die
Stromerzeugung amortisiert sich ein Wasserwirbelkraftwerk inkl. Revitalisierung
und Renaturierung wie von selbst.
Wasserwirbelkraftwerke können zwar nicht überall gebaut werden - notwendig ist
ein Gefälle ab 0,7 Meter und Wassermengen ab ca. 1000 Liter pro Sekunde - aber
es sind mehrere Tausend Standorte möglich. Aktuell hat die GWWK 132 potenzielle
Standorte lokalisiert und eine Grobanalyse durchgeführt. Bis dato sind 26
machbare Standorte nachgewiesen und auf die KEV (Kostendeckende
Einspeisevergütung)-Warteliste gesetzt worden. Insgesamt wurden bereits 12
Projekte gestartet und entsprechende Konzessionsverfahren eingeleitet. Die
aktuell gut 220 Genossenschafter setzen ihre Einlagen somit effektiv für eine
nachhaltig Energie- und Umweltzukunft ein.
Weitere Fotos unter
http://www.gwwk.ch (zVg) (dstgroup.ch)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|