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24. Juni 2010
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Aufrufe: 4357
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Solardächer können 40 Prozent des Stroms liefern
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Photovoltaik auf Gebäuden als Versorgungsgarant der Zukunft
Madrid/Wien -
Werden alle geeigneten Dächer in
Europa mit Solarpanels ausgestattet, so kann man damit im Jahr 2020 bereits
1.400 Terawattstunden Strom erzeugen. Das würde 40 Prozent des Strombedarfs des
Kontinents entsprechen, rechnet der Verband der europäischen
Photovoltaik-Industrie (EPIA)
http://www.epia.org anlässlich seines Jahrestreffens in Spanien vor.
"Passiert etwas Gravierendes mit unserer Öl- oder Gasversorgung, so könnte
dieser Vorschlag weit schneller Realität werden als wir heute annehmen", betont
Hans Kronberger, Präsident von Photovoltaic Austria
http://www.pvaustria.at.
Solarpanels, halb so groß wie die Schweiz
Als "technisch geeignet" für Photovoltaik-Anlagen sieht der Bericht 40 Prozent
aller Gebäudedächer Europas und 15 Prozent aller Fassaden. Auf den Kontinent
bezogen, würde das eine Fläche von 22.000 Quadratkilometern ausmachen, was der
halben Schweiz entspricht. Klingt viel, doch Kronberger relativiert. "Die
Flächen bestehen schon und müssen nicht mehr geschaffen werden." In Österreich
allein kommen dafür 140 Quadratkilometer von Dachflächen mit Südausrichtung in
Frage. Würde man diese für Photovoltaik nutzen, ergebe das 20 Terawattstunden
Leistung oder zwei Drittel des Gesamtverbrauchs.
Haus der Zukunft erzeugt Strom
Das Plusenergie-Haus, das wie ein kleines Kraftwerk für den Eigenbedarf und
darüber hinaus Strom erzeugt, ist für viele Fachexperten der Weg der Zukunft. "Vorteil davon ist besonders,
dass die Transportwege wegfallen und erzeugte Energie unmittelbar genutzt werden
kann", so Kronberger. Der erste Schritt dazu sei eine Bauweise, die den
Energieverlust möglichst auf Null reduziert. "Ein weiterer Entwicklungssprung
ist mit der Netzparität um 2015 zu erwarten. Dann dürfte der Strom vom Dach
gleich viel kosten wie vom E-Werk." (pressetext.austria)
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