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4. März 2010
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Aufrufe: 4052
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Migräne: Neues Gerät soll Schmerzen rasch lindern
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Behandlungsalternative ohne Medikamente unter der Lupe
New
York - Ein neues
Handheld Device, das magnetische Impulse - sogenannte sTMS - auf die Rückseite
des Kopfes abgibt, könnte zu einer Behandlungsalternative für Migräne-Patienten
werden. Ein Test hat ergeben, dass 40 Prozent der Patienten zwei Stunden nach
dem Einsatz des Gerätes schmerzfrei waren.
Keine Nebenwirkungen
Forscher des Albert Einstein College of Medicine
http://www.einstein.yu.edu
wiesen jetzt nach, dass es keine ernstzunehmenden Nebenwirkungen gibt. Die
Teilnehmer konnten das Gerät auch zu Hause leicht einsetzen. Experten wie Wendy
Thomas, Direktorin des Migraine Trust
http://www.migrainetrust.org, weisen aber darauf hin, dass weitere
Untersuchungen erforderlich sind, um das genaue Timing der jeweiligen Dosis zu
erforschen.
Die Wissenschaftler führten die Tests durch, um die Sicherheit und die
Wirksamkeit des Gerätes zu überprüfen. Bei früheren Studien wurden nur große und
teure Geräte getestet, die in Krankenhäusern eingesetzt werden sollten. Das
Handgerät gibt einzelne, kurze und sehr starke Magnetimpulse ab. Diese
unterbrechen die elektrischen Impulse im Gehirn, die die ersten Symptome einer
Migräne mit Aura verursachen. 200 Patienten wurden ersucht, eine Migräne mit
Aura über einen Zeitraum von drei Monaten mit dem Gerät zu behandeln. Die Hälfte
der Patienten erhielt ein Blindpräparat.
Entscheidender Fortschritt
Die Ergebnisse zeigten, dass der reale Impuls deutlich mehr Wirkung hatte als
das Placebo. Mehr Patienten waren nach zwei, 24 und 48 Stunden schmerzfrei.
Hans-Christoph Diener, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für
Neurologie der Universität Essen, betonte laut BBC, dass der Einsatz von sTMS
einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung von Migräne mit Aura
darstellen könnte. Das gelte vor allem für Patienten, bei denen die Behandlung
mit den derzeit zur Verfügung stehenden Medikamenten erfolglos ist.
Details der Studie werden in The Lancet Neurology
http://www.sciencedirect.com/science/journal/14744422 veröffentlicht. (pressetext.austria)
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