|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
Preis muss zu normalen Geräten
vergleichbar sein
New York - Rund die Hälfte der nordamerikanischen Handynutzer ist bereit, auf
grüne Mobiltelefone umzusteigen. Allerdings müssten diese sich dazu in einer
ähnlichen Preislage bewegen wie herkömmliche Geräte. Denn nur sieben Prozent
würden für ein umweltfreundliches Modell auch einen Premium-Preis bezahlen, so
das Ergebnis einer Umfrage von ABI Research. Bei uns ist die Bereitschaft zum
Umstieg auf Öko-Handys wohl noch größer. "Europa ist im allgemeinen etwas
umweltbewusster als beispielsweise die USA", meint ABI-Analyst Michael Morgan.
Dem Interesse der Kunden an umweltfreundlichen Mobiltelefonen steht ein
Mangel an Information gegenüber. "Nur vier Prozent gaben an, dass sie mit grünen
Handys 'sehr vertraut' sind", sagt Morgan. Im Gegensatz zu den Bestandteilen von
unweltfreundlichen Geräten selbst könnten die Nebenkosten der Fertigung eines
nachweislich grünen Handys ein Stolperstein auf dem Weg zu deren größeren
Verbreitung sein.
Preisvorstellungen kein Hindernis
40 Prozent der Befragten in Nordamerika gaben an, dass sie sich bei
vergleichbarem Preis, Featureumfang und Performance definitiv zugunsten eines
umweltfreundlichen Handys entscheiden würden. Das ist laut ABI noch nicht
unbedingt ein Hindernis für Öko-Geräte, obwohl gewisse recyclingfähige
Komponenten etwas teurer sind. Die Hersteller würden die Verbraucherkosten aber
in der Regel dennoch niedrig halten. Der Preisunterschied zwischen grünen und
gewöhnlichen Handys sei nicht bemerkenswert.
Problematischer sieht ABI Nebeneffekte. "Man muss eine Informationslawine
verwalten, nur um zu beweisen, dass ein Produkt grün ist", meint Morgan. Denn
Gruppen wie Greenpeace passen genau auf, ob Unternehmen "Greenwash" betreiben -
also Produkte als grün anpreisen, die nicht sonderlich umweltfreundlich sind.
Ein nachweislich grünes Handy herzustellen kann ABI zufolge eine komplette
Umstellung der Lieferkette und des Herstellungsprozesses bedeuten - was mit
entsprechenden Kosten für das Unternehmen verbunden ist.
Solarstrom kein muss
Solarzellen sind ein Feature, mit dem manche Öku-Geräte wie beispielsweise
Samsungs Blue Earth locken. Doch ob das wirklich
umweltfreundlich ist, ist fraglich. "Ich habe festgestellt, dass es keine
überzeugenden Belege dafür gibt, dass bei Handys solar auch grün ist. Das liegt
daran, dass die zur Herstellung der Solarpanele aufgewendete Energie nicht
innerhalb von zwei Jahren durch solares Laden wettgemacht werden kann", erklärt
Morgan. Das Problem ist also, dass Kunden sehr oft ihre Geräte wechseln - etwa
mit dem Eingehen neuer Verträge.
Für den Analysten ist klar, was für ein wirklich grünes Handy erforderlich ist.
"Die drei Schlüsselfaktoren sind die Verwendung recyclebarer oder erneuerbarer
Materialien, ein Sicherstellen, dass Handys auch wirklich recyclet werden, und
die Einführung stromsparender Ladegeräte", so der Analyst. Noch wichtiger sei
langfristig, die Lektionen aus der Umsetzung zu ziehen und breit anzuwenden.
Dann könnte der Anteil der korrekt wiederverwerteten Handys global von nur acht
Prozent im Jahr 2009 auf immerhin 17 Prozent im Jahr 2014 gesteigert werden. (pressetext.austria)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|