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3. November 2009
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Aufrufe: 4062
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Experten: Aspirin nur bei Herz-Patienten empfohlen
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Tausende Menschen nehmen
Medikament ohne Symptome
London
- Menschen ohne kardiovaskuläre Erkrankungen sollten auf den Einsatz von Aspirin
zur Abwehr von Herzanfällen und Schlaganfällen verzichten. Zu diesem Ergebnis
kommen Experten in einer im Drugs and Therapeutics Bulletin (DTB)
http://dtb.bmj.com
veröffentlichten Studie.
Ernste innere Blutungen möglich
Das Medikament könne zu ernsten inneren Blutungen führen und verhindere keine
Todesfälle. Ärzte sollten alle Patienten, die derzeit Aspirin nehmen, nochmals
untersuchen. The Royal College of GPs
http://www.rcgp.org.uk
unterstützt laut BBC die Empfehlungen von DTB.
Geringe Mengen Aspirin werden häufig eingesetzt, um bei kardiovaskulären
Erkrankungen wie Herzanfällen oder Schlaganfällen eine weitere Verschlimmerung
zu verhindern. Dieser Ansatz, die sogenannte sekundäre Prävention, ist gut
eingeführt und bringt wirkliche Vorteile.
Tausende Menschen nehmen Medikament ohne Symptome
Es wird jedoch davon ausgegangen, dass allein in Großbritannien Tausende
Menschen Aspirin nehmen bevor sie Symptome bekommen. Zwischen 2005 und 2008
wurden laut DTB vier Richtlinien veröffentlicht, die Aspirin für die primäre
Prävention ohne erkennbare Symptome empfahlen. Dazu gehörten Menschen über dem
50. Lebensjahr mit Typ-2-Diabetes und Menschen mit Bluthochdruck.
Die aktuelle Analyse von sechs kontrollierten Tests mit insgesamt 95.000
Patienten unterstützt diesen Einsatz von Aspirin jedoch nicht. DTB-Herausgeber
Ike Ikeanacho betonte, dass die Vorteile und die Nachteile bei der primären
Prävention komplexer verteilt sein könnten als bisher angenommen. Das gelte auch
für Menschen mit einem hohen kardiovaskulären Risiko, Diabetikern und bei
Bluthochdruck. (pressetext.austria)
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