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Suchergebnis zu dem Begriff: Hologramm
 

Hologramm
Eine spezielle Art von Photographie, die sich heute auf vielen Ausweisen und Scheckkarten findet, um sie fälschungssicher zu machen. Kaum ein Besitzer eines ec-Beethovens ahnt aber, daß er damit möglicherweise den Schlüssel zum Verständnis des Universums in Händen hält.
Moderne H. e arbeiten mit Tageslicht, ihr Funktionsprinzip läßt sich aber besser anhand des ursprünglichen Verfahrens erklären: Ein Objekt wird durch einen halb durchlässigen Spiegel mit Laserlicht bestrahlt. Ein Teil des Lichts wird vom Objekt reflektiert und auf einer photographischen Platte festgehalten gleichzeitig gelangt die andere Hälfte des Lichtstrahls über den Spiegel direkt auf die Platte.
Dort findet nun eine Interferenz statt, d. h. eine Überlagerung der Schwingungsmuster von beiden Lichtanteilen. Bei Tageslicht sieht das Ergebnis wie eine Platte mit Schlieren aus. Bestrahlt man es aber wieder mit Laserlicht, so baut sich auf wundersame Weise ein Bild des Objekts auf, das optische Eigenschaften einer räumlichen Struktur zeigt. Es hängt dreidimensional in der Luft, und seine Perspektive ändert sich naturgetreu, wenn man den Standort verändert.
Das Erstaunlichste ist nun, daß man nicht einzelne Teile des Objekts einzelnen Teilen der Platte zuordnen kann. Die gesamte Bildinformation steckt im gesamten Wellenmuster, und dieses ist über die ganze Fläche des H. s verteilt. Es hat z. B. keinen Sinn, ein holographisches Hochzeitsphoto nach der Scheidung in der Mitte durchzuschneiden; alle Information ist überall. Bricht man ein H. in Stücke, so ergibt jedes Stück unter Laserlicht das ganze Bild. Es gibt H. e, die mehr als ein Bild enthalten; man kann die Bilder einzeln erscheinen lassen, wenn man sie mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt. Auch hier ist aber ein einziges Wellenmuster auf der ganzen Fläche. Beim Herstellen eines H. s wird also die räumliche Ordnung des Objekts, in der einzelne Teile voneinander entfernt und getrennt sind, in eine nicht-räumliche Ordnung übergeführt. (mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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