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Suchergebnis zu dem Begriff: Encounter-Gruppen
 

Encounter-Gruppen
Unsere täglichen mitmenschlichen Kontakte werden durch Konventionen geprägt. Was wir von den anderen erfahren und was wir über uns selbst mitteilen, liegt an unserer Diskretion und dem gesellschaftlichen Anlass eines Zusammentreffens. Unser Körperkontakt beschränkt sich fast nur auf das Händeschütteln. Encounter-Gruppen bewirken unter anderem, dass wir uns unseren tieferen Gefühlen und Ängsten öffnen. In der Geborgenheit der Gruppe können Hemmungen und Blockierungen gelöst werden. Die Gruppenteilnehmer werden offener und können sich fallenlassen, weil sie mehr Selbstbewusstsein, Selbsterfahrung und Sensitivität entwickeln. Der Körperkontakt ist Bestandteil dieses Gruppenprozesses.
Encounter-Gruppen entwickelten sich in den vierziger Jahren, als der amerikanische Psychologe Kurt Lewin nach Lernmethoden in zwischenmenschlichen Beziehungen suchte. Zu Anfang wurden diese Trainingsgruppen, bekannt als T-Gruppen, in der Hauptsache für Führungskräfte durchgeführt, die einen besseren Umgang mit Menschen erlernen wollten.
In den fünfziger Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt der Gruppenarbeit auf das Persönlichkeitswachstum. 1962 wurde das kalifornische Esalen-Institut gegründet, das erste Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung. Encounter Gruppen wurden ein fester Bestandteil der Therapien in Esalen. Von dort verbreiteten sie sich in der ganzen Welt.
Eine der führenden Persönlichkeiten auf diesem Gebiet in den sechziger Jahren war William Schutz, der die Prinzipien, typischen Erfahrungen und Erfolge der Encounter Gruppen in seinen Büchern beschreibt (>Elements of Encounter<, >Joy<, >Here Comes Everybody<). Ein weiterer Vertreter und Anhänger dieser Therapie ist Carl Rogers, der Begründer der klientenzentrierten Therapie. Er hielt Gruppentherapien für ein ideales Forum, um verborgene Probleme und unterdrückte Gefühle aufzuarbeiten.
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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