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Suchergebnis zu dem Begriff: Astroarchäologie
 

Astroarchäologie
Der Sinn oder Zweck der Steinblöcke von Stonehenge, England, und anderer megalithischer Monumente aus dem neolithischen und dem Bron ze-Zeitalter bleibt nach wie vor ein Rätsel. Konservative Archäologen halten an der Meinung fest, es handle sich um rituelle Stätten. Vertreter anderer Schulen behaupten jedoch, sie seien ein Ausdruck für ein viel umfassenderes Bewusstsein über die Beziehung des Menschen zur Erde und zum Kosmos. Im Volkstum findet man eine jahrhundertealte Beziehung zu den kreisförmig angeordneten Steinblöcken. Aber die Archäologen räumen nur zögernd ein, dass sie ein noch grösseres Geheimnis enthüllen könnten. Behauptungen, dass die Steinkreise und Megalithen eine astroarchäologische Bedeutung haben, lösten heftige Diskussionen aus. Sir Norman Lockyer behauptete Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, dass bestimmte prähistorische Stätten als Kalender dienten und astronomische Ereignisse markierten, wie zum Beispiel die Sommersonnwende. Seine Untersuchungen über Stonehenge, Land"s End und andere prähistorische Stätten waren ein erster Versuch, in das neue Forschungsgebiet der Astroarchäologie, die auch "Archäoastronomie"genannt wird, einzudringen. Aber es dauerte noch weitere fünfzig Jahre, bis man sich mit diesem Thema genauer befasste. 1963 beschrieb der Astronom Gerald Hawkins, der in den USA lebte und arbeitete, in seinem Buch ) >Stonehenge Decoded< (1970) das Monument als ein lunares Observatorium, mit dessen Hilfe man Sonnen und Mondfinsternisse und andere astronomische Ereignisse vorhersagen konnte. Obwohl die Arbeit von Hawkins wegen einiger Ungenauigkeiten in den Messdaten, auf die er seine Argumentation stützte, kritisiert wurde — genauso wie die Berechnungen von Lockyer angezweifelt worden waren -, war der Beweis erbracht, dass der prähistorische Mensch in der Lage war, hochentwickelte Steinobservatorien zu erbauen.
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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