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aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
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22. September 2008
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Aufrufe: 734
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Kühlschrank ohne Stromverbrauch in den Startlöchern
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Großer Bedarf besteht in
Entwicklungsländern
London - Angelehnt an eine Erfindung von Albert Einstein wollen Wissenschaftler
der Universität Oxford nun einen Kühlschrank entwickeln, der ohne Strom und
Wartung auskommt. In einem Projekt mit drei Jahren Laufzeit arbeiten die
Forscher an Technologien, die umweltfreundliche Kühlung möglich machen sollen.
Der Ausgangspunkt ist ein Kühlschrank, den Albert Einstein und Leo Szilard 1930
patentieren ließen. Dieses Kühlsystem funktioniert durch unter Druck stehende
Gase und benötigt keine beweglichen Teile und daher auch keine Wartung.
Wissenschaftler unter der Leitung von Malcolm McCulloch, Elektroingenieur an der
Universität Oxford, haben diese Erfindung nun nachgebaut, berichtet der
Guardian.
>Einsteins ursprüngliche Erfindung ist nicht sehr effizient und wurde daher
auch bald durch Freon-Kühlung ersetzt. McCulloch und sein Team arbeiten nun
daran, diesen Nachteil zu beheben und die Effizienz zu vervierfachen. Sie
planen, das ursprünglich verwendete Butan- und Ammoniakgas durch besser
geeignete Gase zu ersetzen. Die Energiezufuhr soll durch Solarenergie gedeckt
werden, da für das Kühlsystem lediglich eine Wärmepumpe benötigt wird. Die
Grundidee von Einsteins Erfindung ist, dass die Siedetemperatur von Wasser
niedriger ist, je niedriger der Umgebungsdruck ist. Das Wasser im Kühlsystem
wird durch die Gase zum Kochen gebracht, entzieht dabei seiner Umgebung Energie
und kühlt dadurch.
Bislang steckt die Weiterentwicklung des Einstein-Kühlschranks noch in ihrer
Anfangsphase. Bis er auf den Markt kommt, wird es noch einige Zeit dauern,
meinen die Forscher. Wenn es einmal so weit ist, wird ihr energieeffizienter
Kühlschrank wohl vor allem in sehr abgelegenen ländlichen Gebieten zum Einsatz
kommen, wo es kaum Möglichkeiten zur Wartung gibt. Großer Bedarf an
umweltfreundlichen und energiesparenden Kühlsystemen besteht auch in
Entwicklungsländern. "Wenn man Entwicklungsländer betrachtet, merkt man schnell,
dass sie bald mehr Kühlsysteme benötigen werden als jetzt, wenn sie unseren
Lebensstil anstreben", meint Doug Parr, leitender Wissenschaftler bei Greenpeace
UK. (pressetext.austria)
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