|
|
Home NEU
Home
Aktuelle Heftausgabe
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Videos
Lexikon
Links
Services
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
Warning: A non-numeric value encountered in /www/htdocs/bewusste/news.php on line 127
Verbesserte
Lithium-Ionen-Batterien als treibende Kraft
London
- Plug-in-hybrid-elektrische Fahrzeuge (PHEFs),
die mit Strom aus der Steckdose betrieben werden können, werden verstärkt
zum Mainstream-Produkt. Diese Ansicht vertritt die Consultingfirma Frost &
Sullivan.
Als treibende Kraft dafür sehen Analysten des Unternehmens den Übergang zu
Lithium-Ionen-Akkus, die eine höhere Kapazität bieten als die bisher gängige
Technologie. Immer öfter sprechen die Automobilhersteller selbst von
bevorstehenden serienreifen Modellen. Die wissenschaftliche Forschung lässt
indes auf noch höhere Batteriekapazitäten hoffen.
"Mit dem Aufkommen der Lithium-Ionen-Batterien wird die Automobilindustrie
eine revolutionäre Veränderung erleben", meint Frost & Sullivan Research
Analyst Anjan Hemanth Kumar. Für PHEFs bringt die Technologie entscheidende
Vorteile. Im Vergleich zu den in Fahrzeugen bisher eingesetzten
Nickel-Metallhydrid-Akkus liegt die Energiedichte zwei bis drei Mal so hoch,
berichtet Frost & Sullivan. Auch sei es dadurch möglich, Emissionen um 60
bis 80 Prozent zu reduzieren. Letzteres ist der Grund, warum auch
Umweltaktivisten wie Wolfgang Pekny, Geschäftsführer der Plattform
Footprint, PHEFs begrüßen.
"Wir brauchen hocheffiziente Fahrzeuge, die erschwinglich sind", nannte
Pekny im Januar gegenüber pressetext das Entwicklungsziel für PHEFs. Genau
hier sieht Frost & Sullivan derzeit noch eine Hürde, da die
Lithium-Ionen-Batterien zu höheren Fahrzeugkosten führen. "Die
Herausforderung wird also sein, sowohl Herstellungs- als auch
Verpackungskosten zu senken", erklärt Kumar. Für die Lithium-Ionen-Akkus
spricht indes das weitere Verbesserungspotenzial im Bereich der Kapazität.
Am
Argonne National Laboratory haben Forscher durch Verwendung von
Manganoxid in den Elektroden eine Steigerung um 30 Prozent erzielt,
berichtet
Technology Review. Nun wollen die Wissenschaftler die
Entladegeschwindigkeit der neuartigen Batterien verbessern, um sie für PHEFs
nutzbar zu machen. Noch spektakulärer ist die mögliche Kapazitätssteigerung
auf das Zehnfache durch Silizium-Nanodrähte, die Forscher der Universität
Stanford im Dezember in Aussicht stellten.
Die aktuellste Meldung aus der Automobilindustrie selbst stammt von General
Motors. In der Vorwoche stellte das Unternehmen ein neues Computerprogramm
für Haltbarkeitstests an Lithium-Ionen-Batterien vor. Tests in den USA und
Deutschland sollen sicherstellen, dass die Batterien für den Chevrolet Volt
die Anforderungen erfüllen. Das PHEF soll 2010 auf den Markt kommen und 64
Kilometer Reichweite im reinen Elektrobetrieb haben. Anlässlich des Genfer
Autosalons Anfang März hatten der Daimler-Konzern und der Zulieferer
Continental eine serienreifen Lithium-Ionen-Batterie vorgestellt.
Frost & Sullivan spricht auch von Strategien, die der Markteinführung von
PHEFs helfen werden. So rechnen die Analysten mit Kooperationen zwischen
Batterieherstellern, Regierungen und Energieunternehmen zu diesem Zweck. Auf
Zielgruppen in der Vorstadt abzuzielen, die PHEFs nachts in Garagen aufladen
können, wäre gut für die anfänglichen Verkaufszahlen, so die Empfehlung der
Marktforscher. (pte.at)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2026 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|