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aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
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17. März 2008
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Aufrufe: 4029
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Intelligente Lampen steuern Schlafrhythmus
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Blauanteil im Lichtspektrum
ist entscheidend
Greifswald - Forscher des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie (INP)
http://www.inp-greifswald.de arbeiten an einer neuen Art von Leuchten, die
den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus unterstützen sollen. Durch künstliches Licht
ginge dieser oft verloren. Mithilfe von intelligenten Plasmalampen könne das
sogenannte circadiane System, das den Schlafrhythmus steuert, wieder ungestört
arbeiten, so die Entwickler. "Wir haben den ersten Meilenstein erreicht", so
Sprecherin Liane Glawe. "Wann die intelligenten Leuchten
marktreif sein werden, kann man allerdings noch nicht sagen."
Heute verbringen Menschen viel Zeit in geschlossenen Räumen unter künstlichem
Licht und machen "die Nacht zum Tage". Das kann zu Leistungsminderung und
krankhaften Erscheinungen führen. "Es hat sich gezeigt, dass herkömmliche Lampen
bereits zu einer in Abendstunden ungewollten Melatoninunterdrückung und
vermehrter Wachheit führen", so Heinz Schöpp vom INP. Entscheidend für die
Wirkung ist der Blauanteil im Spektrum des Lichtes. Die neuen Plasmalampen für
circadiane Rythmen (PLACAR) ohne Blauanteil behindern die Ausschüttung des
Schlafhormons nicht und ermöglichen es auf natürlich Weise schläfrig zu werden.
Melatonin ist nur ein Hormon, das im menschlichen Tag- und Nachtrhythmus eine
wichtige Rolle spielt. Viele andere Parameter, sowohl psychologische als auch
physiologische, werden durch das circadiane System gesteuert. Wenn es gestört
wird, kommt es zu Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und der Gesundheit.
Beispiele dafür sind der Jet-Lag, aber auch die Winterdepression. Mithilfe der
intelligenten Plasmaleuchten soll die Wirkung des Lichts auf das circadiane
System nun sinnvoll gesteuert werden. Fehlendes Sonnenlicht am Morgen und
während des Winters könnte so ersetzt werden.
Die Forscher haben zur Halbzeit des dreijährigen Projekts den ersten Meilenstein
erreicht. Ein Fernziel der Entwicklung ist es, Vorraussetzungen dafür zu
schaffen, die derzeitigen Lichtquellen zumindest teilweise durch intelligente
Leuchten zu ersetzen, die in Abhängigkeit von der Tageszeit unterschiedliche
Lichtspektren mit unterschiedlichen Intensitäten aussenden. (pte.at)
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