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1. Oktober 2007
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Aufrufe: 4048
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Giftstoffe im Druckertoner übersteigen Grenzwerte
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Nur ein Testgerät hält
Grenzwerte ein
Hamburg - Bereits zum zweiten Mal konnten gesundheitsschädliche Stoffe im
Druckpulver von Laserdruckern nachgewiesen werden. Die Zeitschrift Computerbild
hatte den Test von Druckern im Prüflabor der Landesgewerbeanstalt Nürnberg (LGA)
veranlasst. Auch in einem ähnlichen Test, der bereits vor eineinhalb Jahren
durchgeführt wurde, fanden sich Giftstoffe im Toner. Getestet wurden dieses Mal
sechs Farb-Laserdrucker der Hersteller Canon, Konica, Minolta, Lexmark, Samsung
und HP. Dabei wurden zu hohe Konzentrationen von Styrol und DBT sowie ein zu
hoher Ausstoß von Benzol festgestellt.
Die Styrol-Grenzwerte wurden von zwei Druckern sogar um 50 Prozent
überschritten. Drei verschiedene Toner enthielten giftige zinnorganische
Verbindungen, wie beispielsweise Dibutylzinn (DBT), das zu Haut- und
Augenreizungen führen kann. Bei einem der getesteten Drucker lag die
DBT-Konzentration bei 610 Milligramm pro Kilo, obwohl lediglich bis zu fünf
Milligramm pro Kilo erlaubt sind. Auch die Emissionen mancher Drucker sind nicht
ungefährlich: Eines der getesteten Geräte gab zu viel krebserregendes Benzol in
die Umgebung ab.
Die beim Test verwendeten Grenzwerte sind dieselben, die für anerkannte
Prüfsiegel wie "LGA schadstoffgeprüft" und den "Blauen Engel" des
Umweltbundesamtes herangezogen werden. Lediglich eines der getesteten Geräte
konnte alle Grenzwerte einhalten, die für die Vergabe des "Blauen Engels" nötig
sind: Der Samsung CLP-300 übertrumpfte alle Konkurrenten. Wer mit Druckertonern
hantiert, die nicht auf ihre Gesundheitsverträglichkeit getestet wurden, sollte
gewisse Vorsichtsmaßnahmen einhalten, wie gute Belüftung des Raumes und die
Vermeidung von Hautkontakt mit dem Toner. (pte.at)
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