|
|
Home
Adressen
Kalender
Bücher
Themen & Texte
Lexikon
Links
Services
Forum
Abo-Service
Inserieren
Mediadaten
Kontakt
Impressum
Login
|
|
Neuigkeiten
aus dem ganzheitlichen Lebensbereich
|
|
16. Jänner 2010
|
Aufrufe: 625
|
|
|
|
Chance für Bio-Holzkohle gegen globale Erwärmung
|
|
|
[Home]
--> [News-Archiv]
|
|
|
Amazonas-Indianer liefern Idee für umweltfreundlichen Dünger
New York/Edinburgh - Bio-Holzkohle könnte nach
Ansicht eines US-Forscherteams eine geeignete Form sein, die globale Erwärmung
zu stoppen. Neu ist die Idee der alternativen Kohle, die aus Holz, Gras und
anderen organischen Substanzen besteht, nicht. Schon Indianer in Amazonien haben
diese Holzkohle als Düngemittel verwendet.
Nun haben Wissenschaftler der Cornell University eine umfassende
Lebenszyklus-Analyse gemacht und im Fachmagazin "Environmental Science &
Technology" publiziert. Eine Massenproduktion der "Biochar" könnte Kohlenstoff,
der sonst als CO2 in die Atmosphäre gelangen würde, binden. Die Holzkohle
bewirkt unter anderem eine bessere Wasserspeicherung und eine Neutralisierung
saurer Böden, wodurch die Auswaschung von Nährstoffen vermindert wird.
Auch in Europa ein Forschungsthema
Seit einigen Jahren befassen sich auch Forscher der School of Geosciences der
Universität von Edinburgh
http://www.geos.ed.ac.uk mit der Bio-Holzkohle als CO2-Speicher. "Das
gesamte Thema ist sehr eingängig, weil es als Konzept sehr einfach klingt",
meint der Professor für Bodenkunde Saran Sohi im pressetext-Interview. "Im
Detail ist das Thema um Biochar allerdings sehr komplex", so Sohi, der ein Jahr
lang mit den Cornell-Forschern gearbeitet hat.
"Eine Grundvoraussetzung ist das homogene Material für die Herstellung der
Holzkohle", betont Sohi. "Geeignet sind prinzipiell alle organischen Abfälle von
Haushalten bis zu jenen aus der Landwirtschaft." Hier gäbe es eine große Zahl
von Möglichkeiten. Wesentlich bei der Herstellung der Bio-Holzkohle sei ein
moderner Prozess, um keine Abgase zu verursachen, die an die Atmosphäre
abgegeben werden. Bei der Herstellung der Kohle entstehen Gase, die gesammelt
werden und damit Energie liefern.
Cornell-Team untersucht Lebenszyklus der Biochar
Ein Teil der Forschungsarbeit der Cornell-Forscher um Kelli Roberts
http://www.cornell.edu war
eine Lebenszyklus-Analyse der Biochar-Herstellung. Damit soll auch das
tatsächliche Potenzial der Holzkohle zur Verminderung der Treibhausgasemission
errechnet werden. "Im Prinzip geht es darum, Pflanzen als Kohlenstoffspeicher zu
nutzen", meint Sohi.
Das Ergebnis der US-Forscher war überraschend. Einige der Herstellungsmethoden
haben wirklich das Potenzial zum Kohlenstoffspeicher, liefern zudem Energie und
einen hervorragenden Dünger. Bis jetzt gibt es Versuche der
Bio-Holzkohle-Produktion nur im kleinen Rahmen. "Das Potenzial ist wirklich sehr
groß", meint Sohi. Es müsse allerdings an die verschiedenen Klimate und
Strukturen angepasst werden. Und das sei eine große Herausforderung.
Weitere Informationen:
http://www.geos.ed.ac.uk/sccs/biochar/ (pressetext.austria)
|
Home
Nachrichten-Überblick
|
|
|
©2010 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px
|