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Zehn Maßnahmen sollen 'worst
case' verhindern
London
- Die zunehmende weltweite Verschmutzung von Wasser und die daraus resultierende
Knappheit von sauberem Wasser, wurden nun auch von der Europäischen Union (EU)
thematisiert. Um einen Engpass an Trinkwasser zu verhindern, sollen die
Mitgliedstaaten in den nächsten zehn Jahren ihre Wassersysteme wieder in Ordnung
bringen.
Die EU-Richtlinien verpflichten die Mitgliedstaaten bis 2009 einen Plan
vorzulegen, wie die natürlichen Wasserquellen wieder hergestellt werden sollen.
Bis 2015 sollen die Flüsse, Seen und Feuchtgebiete wiederhergestellt sein. Um
dieses Ziel zu erreichen, wurde in Großbritannien von verschiedenen
Umweltorganisationen, wie dem WWF, RSPB oder The National Trust, die 'Blueprint
for water' - Initiative
http://www.blueprintforwater.org.uk ins Leben gerufen.
Insgesamt zehn Maßnahmen sollen die Qualität des britischen Trinkwassers
aufrechterhalten und sogar verbessern. So wird beispielsweise vorgeschlagen,
sparsamer mit Wasser umzugehen. Jeder Mensch verbraucht täglich zwischen 150 und
180 Liter Wasser - das meiste davon würde ungenützt verschwendet. Weiters
sollten jene, die das Wasser verschmutzen, für den gesamten und nicht nur für
Teile wie bisher, verantwortlich gemacht werden.
Weitere Vorschläge wären die Unterstützung und Förderung von wasserfreundlicher
Agrarwirschaft, die Wiederherstellung des ursprünglichen Flussverlaufs sowie
faire Wasserpreise, die auch eine Säuberung des Wassers umfassen. (pte.at)
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