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Suchergebnis zu dem Begriff: Telepathie
 

Telepathie
Das Wissen um die Gedanken und Gefühle eines nicht Anwesenden, auch "Gedankenlesen" oder "Gedankenübertragung" genannt. T. tritt spontan häufig zwischen Menschen auf, die einander nahestehen und von denen sich einer in Gefahr befindet. Es läßt sich aber auch zeigem, daß wir im Alltag, ohne es zu wissen, oft physiologisch mit Nahestehenden im Einklang sind. Ein extremes Beispiel für eine solche Verbindung sind eineiige Zwillinge, die getrennt aufwachsen und deren Leben sich doch manchmal bis in nebensächliche Details gleicht.
T. ist ein bevorzugter Forschungsgegenstand der --> Parapsychologie, schon deshalb, weil sie sich gut im Experiment untersuchen läßt. Bekannt sind die Kartenversuche von J. B. Rhine. Dabei werden einer Versuchsperson Karten in Zufallsfolge vorgelegt, die eine zweite erraten soll. Nach diesem Prinzip wurden zahlreiche Versuche durchgeführt, wobei sich mit den herkömmlichen Mitteln der Statistik nachweisen ließ, daß T. tatsächlich stattfindet.
Wirklichkeitsnäher verliefen die Untersuchungen von T. im Traum, z.B. von Montague Ullmann und Stanley Krippner. Die Versuchsperson lag dabei in einem "Schlaflaboratorium", in dem sich feststellen ließ, wann sie zu träumen anfing. In diesem Moment konzentrierte sich eine andere Person auf eine bestimmte, zufällig ausgewählte Bildvorlage. Nach Ende des Traumes wurde der Schläfer geweckt und erzählte seinen Traum. Es fanden sich häufig deutliche Übereinstimmungen zwischen Bild und Traum, die sich auf den Aufbau, auf inhaltliche Motive oder die Gesamtstimmung des Bildes beziehen konnten.
Wie auch aus diesen Versuchen deutlich wird, denkt man bei T. meist an einen "Sender" und "Empfänger", wobei höchstens noch darüber diskutiert wird, wer der aktivere ist - vielleicht betreibt der Empfänger ja eine Art "psychisches Radar". Erst in jüngster Zeit werden Erklärungen erwogen, die nicht die Radiotechnik als Analogie nehmen (--> Hologramm).
Lit.: Russel Targ: Jeder hat den sechsten Sinn. Köln 1977.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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