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Suchergebnis zu dem Begriff: Sekte
 

Sekte
Von ihren Gegnern werden spirituelle Gruppen schnell als S. bezeichnet; außerdem haben sie um so größere Chancen auf diesen Titel, je kleiner sie sind. Die Gruppe, der man selbst angehört, ist nie eine S.
Als ein brauchbares Kriterium eignet sich wohl das "sektiererische" Verhalten einer Organisation: Echte S. n grenzen sich deutlich von der Umwelt ab; ihre Mit glieder betrachten sich als alleinige Hüter der Wahrheit. Meist sind sie geistig auf die Worte des amtierenden Gurus und/oder des Gründers beschränkt. Auf Weiterentwicklung der Lehre und auf Gedankenaustausch mit anderen Richtungen wird wenig Wert gelegt. Die Einheitlichkeit der Gruppe wird durch vielerlei Maßnahmen betont, sei es uniforme Kleidung, genormte Sprache ("groupspeak"), die Pflicht zu bestimmten Ritualen und Übungen zu festgelegten Zeiten etc. Viele S. n sind straff hierarchisch organisiert und verlangen Gehorsam der jeweils niedrigeren Ebene. Oft zeigen S. n auch ein ausgeprägtes Bedürfnis, ihre Mitgliederzahl zu erhöhen, und oft lassen sie einmal geworbene Mitglie der kaum noch ziehen, falls diese die Gruppe wieder verlassen wollen. In manchen S. n ist der Anteil der Jugendlichen sehr hoch; es wäre aber falsch anzunehmen, S. n seien nur ein Jugendphänomen.
Von Gegnern der Esoterik werden S. n sehr ernstge nommen und als abschreckendes Beispiel für die ganze Richtung betrachtet. Der überwiegende Teil heutiger Esoterik-Konsumenten ist aber in keiner S. Mitglied.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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