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Suchergebnis zu dem Begriff: Runen
 

Runen
Heute allgemein als "germanische Buchstaben" betrachtet, waren R. ursprünglich eine Körperhaltung, zu der ein bestimmter Laut intoniert wurde (nach der heute gebräuchlichen indischen Terminologie also --> Asana und --> Mantra). Später wurden eine Vielzahl von alltäglichen Gebrauchsgegenständen in magischer Absicht mit R. versehen (z. B. Schilde, Schwerter, Krüge), man ritzte sie in Stäbe und verwendete sie im --> Orakel und --> Ritual.
Infolge des Mißbrauchs, den die Nationalsozialisten mit den R. trieben, hat die esoterische Szene lange nichts von ihnen wissen wollen. Erst in letzter Zeit wächst das Interesse an R. wieder, wobei die Verwendung als Orakel im Vordergrund steht. Kritiker sehen darin oft eine Bestätigung für ihren Verdacht, die gesamte Esoterik sei "faschistoid". Das ist einer der Fehlschlüsse, die für die Diskussion über dieses Thema so bezeichnend sind (--> Logik): Wer faschistoid ist, mag sich zu R. hingezogen fühlen; daraus folgt jedoch keineswegs, daß jeder, der mit R. arbeitet, ein Rechtsradikaler ist. Lit.: Zoltan Szabo: Das Buch der Runen. München 1985.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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