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Suchergebnis zu dem Begriff: Gurdjieff, auch Gurdjew
 

Gurdjieff, auch Gurdjew
Georg Iwanowitsch. Russischer Esoteriker griechisch-armenischer Abstammung. 1873 geboren, wuchs G. zunächst im Grenzgebiet zwischen Rußland, der Türkei und Persien auf und kam mit den verschiedensten religiösen Traditionen in Berührung. Schon als junger Mann unternahm er ausgedehnte Reisen nach Zentralasien auf der Suche nach "Geheimwissen"; nach einer langen Lern- und Wanderzeit gründete er 1923 ein spirituelles Zentrum in der Nähe von Paris, das bis 1933 bestand. Bis zu seinem Tod 1949 verfaßte G. umfangreiche Werke, reiste wieder viel und gründete neue Gruppen, besonders in den USA.
G. s System ist stark von der Lehre der --> Sufis beeinflußt, integriert aber noch viele andere Einflüsse, die er bei seinen Studien kennengelernt hat. Der Grundgedanke ist, daß sich der normale Mensch in einem unbewußten, quasi schlafenden Zustand befindet und erst zum "Erwachen" gebracht werden muß, bevor er die Welt objektiv sehen kann. Dies soll bei G. u. a. durch Bewußtseins- und Bewegungsübungen sowie durch harte Arbeit erreicht werden.
G. hat immer noch zahlreiche Anhänger; die
Gruppen, die nach seinen Prinzipien arbeiten, treten aber öffentlich meist nicht in Erscheinung. Als Basis einer Massenbewegung eignen sich G. s Lehren schon deshalb nicht, weil sie zuviel Disziplin von den Schülern verlangen.
Lit.: Georg I. Gurdjieff: Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen. Freiburg 1978. ders.: All und Alles. Freiburg o .J.
Louis Pauwels: Gurdjew der Magier. München1956.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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