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Suchergebnis zu dem Begriff: Geist
 

Geist
1. Das im Menschen manifestierte göttliche Prinzip, sein "göttlicher Funke".
2. Sammelbezeichnung für alle körperlosen Wesen, auch G.-Wesen genannt. Frühere Religionen trafen hier vielfältige Unterscheidungen: Götter, Engel, Dämonen, Natur-, Elementar-, Tier-G. etc., oft mit Angabe ihrer hierarchischen Gliederung und Benennung einzelner Persönlichkeiten. Auch für
--> Schamanen und --> Magier war es sehr wichtig zu wissen, mit wem sie es zu tun hatten, da sie bei ihrem Wirken oft den Rat und die Unterstützung eines G. es in Anspruch nehmen wollten.
Im --> Spiritismus meint G. die Seele eines Verstorbenen, und in dieser eingeschränkten Bedeutung wird das Wort heute meist verwendet-beim "G. er-Beschwören" oder dem "Verkehr mit der G. er-Welt" sucht man Kontakt mit menschlichen Seelen.
Die meisten Menschen unserer Kultur glauben allerdings fest daran, daß es G. er nicht gibt. Vorgänge, die früher als Manifestation eines G. es betrachtet wurden, interpretiert die Psychologie heute als "abgespaltenes unbewußtes Material". Wenn sich also z. B. ein G. durch den Mund eines --> Mediums mitzuteilen scheint, so steckt dahinter, aus dieser Sicht, eine unbewußte "Teilpersönlichkeit" des Mediums, die wie ein unabhäniges Wesen auftritt.
Diese Behauptung ist prinzipiell nicht zu widerlegen, denn es gibt keine Kriterien dafür, wo das Unbewußte aufhört; man kann also alles, was man will, dazurechnen. Normalerweise gelten "nicht falsifizierbare" Hypothesen als unbrauchbar für die wissenschaftliche Foschung.
Da G. er vieles können, was die normalen Fähigkeiten des Menschen übersteigt (z.B.
--> Xenoglossie), muß man nach der psychologischen Erklärung alle diese Fähigkeiten dem Unbewußten zutrauen. Man hat dann ein Rätsel gegen ein neues eingetauscht; denn dadurch, daß man sie ,,unbewußt"" nennt, sind die Phänomene ja nicht erklärt. --> Spiritismus, --> Erscheinung, --> Leben nach dem Tode.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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