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Suchergebnis zu dem Begriff: Geheimgesellschaften
 

Geheimgesellschaften
Ein gewisses Maß an Abgeschlossenheit war immer schon mit der Arbeit spiritueller Schulen verbunden ( --> Esoterik). Dies sollte sicherstellen, daß die innere Arbeit ungestört und ernsthaft betrieben werden konnte. Auch wollte man verhindern, daß Wissen in die Hände von Menschen gelangt, die damit noch nicht umgehen können.
Ein weiterer Grund für Geheimhaltung war der Schutz der Schüler vor den Verfolgungen durch die etablierten Religionen, was sich besonders in der Geschichte der christlichen Kirche als notwendig erwies. Gedankengut, das sich einige Jahrhunderte n. Chr. noch frei entfalten durftet konnte später nur noch in verschlüsselter Form oder in G. weitergegeben werden. Bekannte G. sind z.B. die Templer, --> Rosenkreuzer und --> Freimaurer.
Mit schwindender Macht der Kirche änderte sich
natürlich auch der Charakter der G. Immer mehr Geheimnisse drangen nach außen, so daß oft kaum mehr etwa durch Verschwiegenheit geschützt werden mußte; die Geheimhaltung wurde dann teils zur puren Konvention, teils zum Mittel, den Mitgliedern das Gefühl der Auserwähltheit zu vermitteln.
Durch Abspaltungen und Neugründungen ist inzwischen ein verwirrendes Gestrüpp von G. entstanden, vom Erbauungsverein bis hin zum straff organisierten --> magischen Orden. Die vielen verschiedenen Rituale, Grade, Symbole, Legenden und heiligen Schriften dieser G. überblicken nur noch wenige Experten.
Lit.: Horst Miers: Lexikon des Geheimwissens. München 1976.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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