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Suchergebnis zu dem Begriff: Drogen
 

Drogen
Heutige Esoteriker hören es nicht mehr gerne, aber die erste Drogenwelle der Hippie-Ära hat sicher einiges dazu beigetragen, das Interesse an veränderten Bewußtseinszuständen und an Spiritualität in Gang zu setzen. Inzwischen herrscht weitgehend Einigkeit darüber, daß man bei seiner Entwicklung auf die Hilfe von D. verzichten sollte; das Ideal ist das natural high, die auf natürlichem Wege, z. B. durch --> Meditation oder Atemübungen erreichte --> Ekstase. --> Schamanen, Naturreligionen und --> Mysterienkulte waren freilich nie so abstinent. Ritueller Gebrauch von D. wird aus praktisch allen Kulturen berichtet. Tabak, Peyotl, der San-Pedro-Kaktus, verschiedene Pilze (in Europa und Asien der Fliegenpilz), Stechapfel, Ayahuasca und viele andere Gewächse galten als "heilige Pflanzen", die einen in direkten Kontakt mit den Göttern brachten. Der Umgang mit ihnen war allerdings genauestens geregelt und auf Zeremonien beschränkt. Wo diese Traditionen nicht mehr lebendig sind, wird der rituelle Einsatz von D. zu einer höchst riskanten Angelegenheit. Versuche, die künstliche Droge --> LSD zu therapeutischen Zwecken einzusetzen, haben Erfahrungen provoziert, die denen aus D.-Ritualen in Grundzügen ähneln.
Lit.: Terence McKenna: Wahre Halluzinationen. Basel 1989.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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