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Suchergebnis zu dem Begriff: Alchemie
 

Alchemie
arab.: al kimiya: die ägyptische Kunst. Seit jeher galt der Umgang mit Feuer und die Metallgewinnung als heiliger Vorgang, als Eingriff in das Mysterium der Natur. Aus diesem (Grund standen Schmiede immer im Ruf der Zauberei, ihre Arbeit war von Tabus und rituellen Vorkehrungen begleitet.
Auf diesem Hintergrund entwickelte sich zu Beginn unserer Zeitrechnung die Arbeit mit der Materie als Weg der --- Einweihung, die A. im engeren Sinne. In ihr waren geistige und materielle Vorgänge untrennbar verbunden, "die alchemistische Laborarbeit war Gebet, Meditation und Experiment in einem" (Jörg Wichmann). In ihren Schriften verschlüsselten die Alchemisten ihr Wissen durch Allegorien und ---Symbole, so daß man schon zu ihren Zeiten nur mit Hilfe eines Meisters und nicht aus Büchern Alchemist werden konnte.
Nach dem Aussterben dieser Tradition stand die Nach welt dann kopfschüttelnd vor einer großen Menge un verständlicher Texte.
Unser gängiges Bild der A. stammt hauptsächlich aus den Zeiten ihres Niedergangs, als das Versprechen der Goldmacherei mehr und mehr zum probaten Mittel wurde, leichtgläubigen Fürsten größere Geldbeträge zu entlocken. Es war vor allem das Verdienst von C.G. --- Jung zu zeigen, daß die Alchemisten mehr waren als nur Phantasten, Hochstapler und inkompetente Chemiker. Allerdings neigt Jung dazu, die A. über Gebühr zu psychologisieren. Er sieht an ihr hauptsächlich die inneren Vorgänge - und damit wieder nur einen Teilaspekt des alchemistischen Prozesses. ---Magnum Opus. Lit.: Mircea Eliade: Schmiede und Alchemisten. Stuttgart 1980.

Quelle: Rainer Kakuska, “Der Esoterik-Leitfaden” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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