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Suchergebnis zu dem Begriff: Wünschelrutengehen
 

Wünschelrutengehen
Der Gedanke, dass man mit Hilfe einer Wünschelrute oder eines Pendels fast alles ausfindig machen kann, klingt befremdlich. Doch Wünschelrutengänger und Pendler haben mit ihrer Fähigkeit, unterirdische Wasseradern aufzuspüren, Krankheiten zu diagnostizieren und die richtige Behandlung zu bestimmen so wie verborgene archäologische Fundstätten zu lokalisieren, sogar Skeptiker auf sich aufmerksam gemacht. Das Wünschelrutengehen hat sich so erfolgreich erwiesen, dass vorausblickende Firmen, einige Bauingenieure und sogar öffentliche Versorgungswerke und Pragmatiker diese Technik neben anderen wissenschaftlichen Methoden verwenden, um Mineralvorkommen, Leitungen oder Kabel ausfindig zu machen.
Wünschelrutengänger gibt es in Europa schon seit Jahrhunderten. In Holzschnitten und Textilillustrationen aus dem 16. Jahrhundert sind Wünschelrutengänger dargestellt, die gegabelte Haselnusszweige benutzen, um unterirdische Wasseradern zu finden.
Felsenmalereien, die etliche Jahrtausende v. Chr. entstanden sind, lassen darauf schliessen, dass diese Technik sogar noch viel älter ist. In unserem Jahrhundert wurde das Wünschelrutengehen durch Henry de France wieder populär, der sich in seinen Schriften kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt und zur Gründung der Wünschelrutengängervereinigung in Grossbritannien 1933 einen massgeblichen Beitrag leistete.
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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