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Suchergebnis zu dem Begriff: Rosenkreutzer
 

Rosenkreutzer
Der Adelige Christianus Rosenkreutzer (1378-1484) reiste in jungen Jahren als Mönch verkleidet durch Indien, Persien und Arabien, wo er mit den Lehren der Weisen und Seher dieser Länder vertraut wurde. Nach seiner Rückkehr gründete er im Jahre 1425 den Rosenkreutzer-Orden, der 200 Jahre lang im Geheimen blieb.
Nach einer anderen Legende soll die Geheimlehre der Rosenkreutzer aus --> Atlantis überliefert worden und demnach der einzige Überrest des Wissens dieser untergegangenen Zivilisation sein.
Die heutigen Rosenkreutzer glauben, dass Fragmente des Geheimwissens von Atlantis in allen Kulturen der alten Welt versprengt sind: in den Geheimlehren der Ägypter, Inder, Perser, Chaldäer, Chinesen, Griechen und Hebräer, besonders in der --> Kabbala. Nach dem Glauben der Rosenkreutzer schöpfen all diese Kulturen aus einer gemeinsamen Quelle, die noch viel älter ist.
Die Ursprünge des Rosenkreutzer-Ordens liegen noch immer im Dunkeln. Auch heute sind die Rosenkreutzer eine geheime Bruderschaft. Nach Meinung der Renaissance-Expertin Frances Yates liegen die Wurzeln des Ordens in der --> AIchemie und der hermetischen Tradition, die Lehre selbst geht aber auf das Werk von Francesco Giorgi (1466-1540), einem in Venedig lebenden Franziskaner-Mönch, zurück. Frances Yates stellte fest, dass Giorgi der christlich-kabbalistischen Tradition verhaftet war. Sie ist der Meinung, dass diese Lehre nicht nur den Okkultisten John Dee, sondern daneben auch noch andere europäische Philosophen der Elisabethanischen Zeit beeinflusste.
Die Geheimlehre der Rosenkreutzer wird nur von Meister zu Schüler weitergegeben und ist der Öffentlichkeit nicht zu gänglich. --> C. G. Jung glaubte, dass das »Wissen von Rosenkreutzer - Gemeinschaften, die sich der Aussenwelt öffneten, wertlos ist. Die wahren Geheimnisse der Bruderschaft werden von den Initiierten gehütet und nur an Privilegierte weitergegeben«.

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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