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Suchergebnis zu dem Begriff: Kräuterheilkunde
 

Kräuterheilkunde (Phytotherapie)
Die Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen von Medikamenten lassen ihre Wirkung in einem sehr zweifelhaften Licht erscheinen. Synthetisch hergestellte oder aus Pflanzen gewonnene Arzneimittel sind in ihren Wirkungen nicht kontrollierbar. Ganz anders verhält es sich mit Heilkräutern, vorausgesetzt, sie werden in der richtigen Form und Dosierung verabreicht Zwar können auch Heilkräuter schädliche Nebenwirkungen hervorrufen, wenn sie falsch angewendet werden, doch sind die Risiken dabei vergleichbar gering. Durch den Trend zu einer >sanfteren< Medizin ist die Kräuterheilkunde wieder sehr gefragt. Heilpraktiker, die die Phytotherapie anwenden, betonen aber, dass man nicht einfach zum erstbesten Mittel greifen, sondern immer den Rat eines Fachmanns einholen sollte.
Die moderne Phytotherapie basiert auf dem überlieferten Wissen aus der Mythologie, Magie und anderen alten Quellen. In den meisten alten Kulturen wurden Kräuterheilmittel verwendet. Auch heute noch gewinnen Stämme, die noch nicht von der Zivilisation erreicht wurden, ihre Arzneien aus den Wurzeln, Samen, Stengeln oder Blättern von Pflanzen.
Der bekannte britische Kräuterheilkundige Nicholas Culpepper verband im 17. Jahrhundert Kräuterheilkunde und --> Astrologie. Beide waren für ihn Teil einer grösseren kosmischen Ordnung. Doch schon damals begannen die Drogisten, sich von der Verwendung von Heilmitteln abzuwenden, die aus einer einzigen Pflanze gewonnen wurden. Statt dessen stellten sie verschiedene Mischungen aus mehreren Substanzen her. Die Kräuterheilkunde wurde verdrängt und nur noch von Laien praktiziert. Daher wurde dieses Gebiet nicht weiter erforscht, die Traditionen aus der Vergangenheit blieben jedoch erhalten.
Heute haftet der Phytotherapie nichts Magisches oder Okkultes mehr an. Doch muss jetzt erst genauer erforscht werden, welche Wirkungen die einzelnen Heilkräuter tatsächlich haben. Die Tatsache, dass es über 350000 bekannte Pflanzenarten gibt, von denen bisher erst 10000 auf ihre medizinische Wirkung hin untersucht wurden, stellt dabei eine grosse Schwierigkeit dar.
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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