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Suchergebnis zu dem Begriff: I Ging
 

I Ging
Das >Buch der Wandlungen<, chinesisch >I Ging<, ist das vielleicht älteste überlieferte Weisheitsbuch auf der Welt. Vor über 3000 Jahren wurde es in China von König Wen Wang und seinem Sohn Chou verfasst.
Das I Ging ist eine Orakelmethode, die symbolhafte Antworten gibt, welche von einem Kommentar aufgeschlüsselt werden. Das System des I Ging basiert auf der --> taoistischen Weltanschauung von den polaren Energien --> Yin und Yang Diese beiden Gegenkräfte werden in ihren verschiedenen Kombinationen in den Zeichen des Orakels dargestellt: in 8 Trigrammen (Zeichen mit drei Strichen) und 64 Hexagrammen (Zeichen, die aus zwei Trigrammen zusammengesetzt sind). Die Striche sind entweder durchgehend (Yang) oder in der Mitte unterbrochen (Yin). Jedes dieser Zeichen symbolisiert eine Lebenssituation.
In der traditionellen Methode der Orakelbefragung verwandte man Schafgarbenstengel oder Stäbchen, die geworfen und abgezählt wurden. Heute wird diese Methode durch Werfen von drei Münzen ersetzt.
Es gibt kaum eine Orakelmethode, die sowohl Esoteriker, Psychologen, Philosophen und sogar Wissenschaftler gleichermassen beschäftigt und auch befriedigt hat. Der Mathematiker Gottfried Wilhelm von Leibniz stellte eine völlige Übereinstimmung des I Ging mit dem binären Zahlensystem fest. --> C.G. Jung war der Überzeugung, dass das I Ging die Sprache und Symbolik des Unterbewussten verkörpert. Der Sinologe Richard Wilhelm brauchte für die Übersetzung des I Ging über zehn Jahre. Seine Arbeit machte das I Ging auch dem Westen zugänglich, wo das älteste Buch Chinas heute eines der aktuellsten ist.

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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