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Suchergebnis zu dem Begriff: Gurdjieff, G. I.
 

Gurdjieff, G. I.
»Bevor wir von Psychologie reden, muss klar sein, auf wen sie sich bezieht und auf wen nicht. Die Psychologie handelt vom Menschen, von menschlichen Wesen. Was für eine Psychologie kann es in bezug auf Maschinen geben? Zu deren Studium ist Mechanik vonnöten, nicht Psychologie. - Kann man aufhören, eine Maschine zu sein? fragte ich. - Es ist möglich aufzuhören, eine Maschine zu sein, aber dafür ist es erst einmal notwendig, die Maschine zu kennen. Eine Maschine, eine richtige Maschine, kennt sich nicht und kann sich nicht kennen. Wenn eine Maschine sich kennt, hat sie schon aufgehört, eine solche zu sein, jedenfalls so eine wie sie war. Sie beginnt dann schon für ihre Handlungen verantwortlich zu sein. Ein Mensch ist verantwortlich. Eine Maschine ist nicht verantwortlich.« (Aus P. D. Ouspensky: Auf der Suche nach dem Wunderbaren)
Georg Ivanowitsch Gurdjieff (1873—1949) wuchs in einem entlegenen Dorf in Russland nahe der türkischen Grenze auf. Als Kind wurde er tief geprägt durch die alten religiösen Geschichten, die in der Dorfgemeinschaft und von vorbeiziehenden Nomadenvölkern überliefert wurden. In seinem späteren Leben schloss er sich den Wahrheitssuchern an, einer Gruppe, die an eine einzige Weltreligion glaubte. Diese Religion soll es in ferner Vergangenheit gegeben haben. Überreste, die davon Zeugnis geben, finden sich immer noch in alten Ritualen, Monumenten und Glaubensbekenntnissen. G. I. Gurdjieff begab sich auf die Suche nach den Überresten dieser Religion. Auf seinen vielen Reisen durch Asien und Ägypten trug er das versprengte alte Wissen zusammen. Er rekonstruierte daraus eine esoterische Lehre, die er als das >Werk< bezeichnete. Dieses Werk enthält das Wissen und die Prinzipien, die den Menschen zur Erkenntnis führen. Gurdjieff verbindet darin die Lehren der --> Sufis mit Vorstellungen aus der Esoterik.
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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