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Suchergebnis zu dem Begriff: Akupunktur
 

Akupunktur
chinesisches medizinisches Verfahren, wobei hauptsächlich Nadeln in bestimmte Punkte der Haut gestochen werden. Frühen Aufzeichnungen zufolge waren die Nadeln zur Zeit der Han Dynastie (202 v. Chr. bis 220 n. Chr.) aus Stein gefertigt. Später wurden sie aus Eisen und Silber hergestellt, und heute sind sie aus Edelstahl. Ein Akupunkteur der Gegenwart muß für seine Arbeit etwa 1000 Akupunkturpunkte am menschlichen Kurper kennen, die auf zwölf Linien liegen, den --> Meridianen. Sechs dieser Linien sind --> yang (positiv) und sechs --> yin (negativ), und eine jede entspricht einem bestimmten Organ oder Heilungsprozeß im Körper. In diesen Meridianen strömt die Lebenskraft --> Ch"i (auch: Ki) durch den Körper; die Stimulierung bestimmter Akupunkturpunkte soll den Energiefluß anregen. Es besteht offenbar eine starke Wechselwirkung zwischen den Akupunkturkanälen und den Nervenreflexen. Einige Forscher nehmen heute an, daß der Nadelreiz womöglich das Gehirn zur Ausschüttung eigener schmerzstillender Substanzen - der Endorphine - veranlaßt und dadurch die bekannte anästhetisierende Wirkung der Akupunktur hervorruft.

Quelle: Nevill Drury: “Lexikon esoterischen Wissens”, Knaur-Verlag (siehe “Bücher”)

 

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