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Suchergebnis zu dem Begriff: Autosuggestion
 

Autosuggestion
Die Phantasie ist der Schlüssel zur Selbsthilfe. Wenn man sich seine Gesundung in der Phantasie ausmalt, werden die natürlichen Prozesse alles Weitere erledigen. Das war der Kern der Botschaft von Emile Coué (1857-1926). Jedoch wurde sein viel zitierter Satz: »Von Tag zu Tag geht es mir in jeder Hinsicht immer besser«, oft missverstanden und als Mittel zur Stärkung der Willenskraft angesehen. Nichts lag ihm ferner als das, da er die negativen Auswirkungen kannte, die ein Konflikt zwischen bewusster Willenskraft und Phantasie hervorrufen kann. Wenn man jedoch tiefsitzende Ängste und Zweifel hat, dann ist Autosuggestion allerdings reine Zeitverschwendung.
Der französische Chemiker hatte während des neunzehnten Jahrhunderts Hypnotisieren gelernt und war zu dem Schluss gekommen, dass nicht die Worte des Hypnotiseurs die Hypnose bewirken, sondern die Fähigkeit der hypnotisierten Person zur Autosuggestion. Unter den richtigen Bedingungen für Ruhe und Konzentration kann die Phantasie auf kreative Weise angeregt werden, so dass sie selbst aktiv wird. Dies kann man nicht mit Willenskraft erzwingen.
Die Erkenntnisse von Emile Coué finden sich in verschiedenen Techniken wieder, wie zum Beispiel im --> Visualisieren, wobei man die Autosuggestion zu Hilfe nimmt, um die Vorstellung von einem besseren Gesundheitszustand zu verinnerlichen, oder dem --> inner game (Phantasie Spiel), bei dem man bessere körperliche Fähigkeiten entwickelt.

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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