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Suchergebnis zu dem Begriff: Assagioli, Roberto
 

Assagioli, Roberto
Roberto Assagioli (1888 bis 1974) war ein Psychiater, der ursprünglich aus der Freudschen Tradition kam, dann aber seine eigene Theorie über Psychotherapie und Persönlichkeitswachstum entwickelte, die er --> Psychosynthese nannte. Seine Vor stellungen über Geist und Bewusstsein deckten sich weitgehend mit den Theorien von --> C. G. Jung. Auch finden sich darin Gemeinsamkeiten mit dem Gedankengut von --> Gurdjieff und --> Abraham Maslow, einem Freund und Kollegen von Assagioli. Die --> Psychosynthese wird in Assagiolis Buch >Handbuch der Psychosynthesis< beschrieben. Die meisten Menschen können ihr wahres Selbst nicht erkennen, weil sie in ihren Gefühlen und Wunschvorstellungen gefangen sind, meint Assagioli. Aber das Erlangen von Selbst-Bewusstheit ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum Überbewusst sein. Dieser Entwicklungsweg führt den Menschen zu einer Synthese der sieben verschiedenen Bewusstseinsebenen, wodurch das Selbst mit den höheren transpersonalen Bewusstseinsebenen verschmilzt. Assagioli betonte dabei besonders, welche Rolle der Einsatz des Willens und der Phantasie dabei spielt. Die Kunst hat in diesem Wachstumsprozess eine entscheidende Funktion. Assagioli nimmt innerhalb der humanistischen Psychologie eine bedeutende Stellung ein. Anders als die Anhänger Freuds, legte er grossen Wert auf die Kreativität und das Wachstumspotential im Menschen. In Rom gründete Assagioli ein Institut, um seine Ideen zu verbreiten. Weitere folgten in den USA, Grossbritannien und anderen Ländern. Sie bieten Kurse in Psychosynthese an.

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

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