Name:    Pwd:     Daten vergessen?

 

 

 

 

Begriff - Beschreibung

aus Ihrer Suchanfrage

 

Suchergebnis zu dem Begriff: Alchemie
 

Alchemie
"Alchemie ist ein hübsches Spiel, wie ein Kartentrick, mit dem man jemanden auf charmante Weise betrügt." (Der Alchemist, 2. Akt)
Zur Zeit von Ben Jonson im 17. Jahrhundert befand sich die ablehnende Haltung gegenüber der Alchemie auf ihrem Höhepunkt. Trotz der Vorurteile auf der einen Seite und des naiven Glaubens, man könne Gold herstellen, auf der anderen, lebte die tiefere Philosophie der Alchemie weiter. Wer in der Alchemie jedoch nichts anderes sah als ein Mittel, schnell zu Reichtum zu kommen, der übersah dabei allerdings das darin verborgene philosophische Prinzip. Das wahre Ziel der Alchemie ist die Transformation des Menschen. "Die Forschung der Alchemie galt weniger dem chemischen Prozess als vielmehr der Suche nach dem Sinn des ganzen materiellen Universums. Das war das wahre Ziel des Alchemisten", so schreibt Cottie Burland in seinem Buch ~The Arts of the Alchemists~ (1967). Oberflächlich betrachtet, beschäftigt sich die Alchemie mit der Reinigung und Umwandlung von Metall in Gold mit Hilfe von Feuer. In dieser Hinsicht ist sie der Vorläufer der modernen Chemie. Aber der tiefere Sinn der Alchemie ist viel umfassender und komplizierter. Beispielsweise hatten alle Metalle einen symboli schen Wert und wurden mit bestimmten Göttern und spirituellen Eigenschaften assoziiert. Auch liegt ihr eine lange mystische Tradition zugrunde. Die Anfänge der Alchemie und die ihrer Vorläufer im alten Ägypten und Arabien, in Griechenland und im östlichen Mittelmeerraum lassen sich nicht genau festlegen. Als Grundstein der alchemistischen Philosophie gilt die "Tabula Smaragdina" des Hermes Trismegistos, der auch als der ägyptische Gott "Tehuti" bekannt ist. Der Text beginnt folgendermassen: »Wahr ist es ohne Lügen, gewiss und aufs Allerwahrhaftigste. Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist: Und dasjenige, welches oben ist, gleicht demjenigen, was unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.«
(mehr dazu siehe “Themen”)

Quelle: David Harvey (Hrsg.) “Handbuch Esoterik” Heyne Verlag (siehe “Bücher”)

 

   Zurück zu den Ergebnissen     Zur Lexikon-Suche

©2019 Bewusst Sein - optimiert für Firefox mit Bildschirmauflösung 1024x768px