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Buchauszug in der Ausgabe 239

von Bewusst Sein im April 2008

 

 

Dalai Lama (Hrsg. von Jeffrey Hopkins)

Die Liebe

Quelle des Glücks

Verlag Herder Freiburg
192 - €A 15,40 / €D 14,90 / SFr 27,50
ISBN 3-451-28840-0

 

An dieser Stelle drucken wir (die Redaktion von Bewusst Sein) normalerweise eine kurze von uns verfasste Vorstellung des Autors bzw. der Autorin sowie eine Einleitung zum Buch, aus dem der Text des Buchauszuges entnommen ist, ab. In diesem Falle lassen wir lieber beides bleiben, denn was gäbe es an Fakten und Daten über den 14. Dalai Lama zu sagen, was nicht die ganze Welt bereits weiß; und was gäbe es darüber hinaus noch zu sagen, was diesem Menschen und seiner Mission auch wirklich gerecht würde? Die mediale Kommentierung der aktuellen Auseinandersetzungen zwischen den Kräften der chinesischen Regierung und tibetischen Demonstranten, im Vorfeld der Olympiade, zeichnete vor allem zu Beginn ein im wahrsten Sinne des Wortes ver-rücktes Bild: der von den Ereignissen zutiefst bewegte Schauspieler Richard Gere, der mit Vehemenz einen Boykott der Olympischen Spiele als Antwort der Welt auf die gewalttätige Vorgangsweise der chinesischen Regierung fordert; Politiker, die - als hätten sie ihren Text aus einem Drehbuch auswendig gelernt - um die unverfänglichste Formulierung für ihren eigenen Unwillen hier Stellung zu beziehen, ringen. Ob nun Schauspieler bereits die besseren Politiker sind, und viele Politiker heutzutage nur noch Schauspieler, die Frage kann wohl jeder nur für sich selbst beantworten. Mit der Dauer der Auseinandersetzungen wurde sehr wohl auch von Seiten mancher Politiker Stellung bezogen, inhaltlich gewichtet je nachdem was die politischen und/oder wirtschaftlichen Konsequenzen eines Konfliktes mit China bedeuten könnten. Selbst in den USA werden Stimmen laut, dass das Vorgehen der chinesischen Regierung nicht weiter geduldet werden darf. Abgesehen davon, dass es immer irgendwie ängstlich stimmt, wenn die USA beginnt über so etwas nachzudenken, dauert dieser Konflikt bereits viel zu lange, als dass man ernsthaft politisches Engagement erwarten würde. Und doch entsteht der Eindruck, dass die Welt erstmals genauer hinsieht, was in diesem Teil des Erdballs geschieht, dass die Solidarität mit dem tibetischen Volk steigt und es schwieriger wird, Zustände, die die Freiheit und die Menschenrechte anderer missachten, als "interne" Angelegenheit eines Regimes abzuhandeln. Der Dalai Lama, geistliches Oberhaupt der Tibeter, wird auch von unzähligen Menschen anderer Religionen und Kulturen als spirituelle Autorität anerkannt. - Wir beginnen tatsächlich Brücken zu bauen, Gegensätze zu überwinden, nach der Essenz anstelle der Doktrin zu suchen. Wir sind eine Welt. Möge der erwachende Geist des Wassermannzeitalters dem tibetischen Volk Freiheit bringen!




 

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Inhalt: (c) Verlag Herder Freiburg - Vervielfältigung jeglicher Art nicht gestattet

 

Aus: Dalai Lama (Hrsg. von Jeffrey Hopkins)

Die Liebe
Quelle des Glücks

Verlag Herder Freiburg
192 Seiten
A 15,40 / €D 14,90 / SFr 27,50

ISBN 3-451-28840-0

 

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