000
14.09.2006, 08:58 Uhr
Sokrates
Administrator
|
Das Sonnenkraftwerke durchaus Sinn und Zukunft haben zeigt folgende Presse-Meldung:
Die Phönix SonnenStrom AG http://www.sonnenstromag.de hat Aufträge im Wert von € 21 Millionen für drei weitere Großkraftwerke bekommen. Zum Einsatz kommen Dünnschicht-Solarmodule, die ein größeres Kostensenkungspotenzial als ihre kristallinen Widerparts versprechen, jedoch mehr Fläche, um dieselbe Leistung zu erbringen, benötigen.
Zu den neu akquirierten Projekten zählt etwa der Bau eines 2,1 Megawatt Freiland-Solarkraftwerks in Buchheim bei Würzburg. Zusammen mit dem ebenfalls auf dem Gelände in Buchheim im Bau befindlichen 1,7 Megawatt Sonnenkraftwerk soll hier die nach Unternehmensangaben weltgrößte Dünnschichtanlage entstehen. Mit der Fertigstellung der Anlagen wird noch Ende 2006 gerechnet. Darüber hinaus wird Phönix SonnenStrom im Landkreis Fürstenfeldbruck ein bodenmontiertes Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 2,2 Megawatt sowie eine 1,1 Megawatt Anlage im Solarpark Gosheim errichten.
Der Einsatz der Dünnschicht-Technologie sowie die Senkung der Systemkosten sollen dem Unternehmen trotz der schrumpfenden Einspeisevergütung in Deutschland auch zukünftig Erträge sichern. Im laufenden Jahr etwa soll der Umsatz auf 140 Mio. Euro klettern (2005: 111 Mio. Euro). Phönix SonnenStrom hat aber seine Fühler auch auf die Auslandsmärkte ausgestreckt. 2006 soll sich der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz auf zehn Prozent belaufen. Für 2010 ist bereits ein Auslandsanteil von 50 Prozent angepeilt. Im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie hat sich das Unternehmen im Januar dieses Jahres an einem Solarunternehmen in Italien beteiligt. Im April folgte die Gründung einer Tochtergesellschaft in Spanien. (pte.at) |